Pfeifenformen und anderes über Pfeifen

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    • Pfeifenformen und anderes über Pfeifen

      Werte Liebhaber edler Dampfpfeifen!

      Die meisten Dampfer hier stammen offensichtlich aus der Riege der ehemaligen Zigarettenraucher. Ich habe dagegen viele Jahre lang nur Tabakspfeife geraucht. Als ich nun zum Dampfen kam, nutzte ich die CHance, mich wieder den Pfeifen zuzuwenden.
      Warum?
      Pfeiferauchen hat etwas edles, ruhiges. Zigarette dagegen ist ja eher eine hektische und "gewöhnliche" Angelegenheit. Tatsächlich ist es reine Geschmackssache, aber ich mag eben diesen Geschmack - und das Flair, das den (Dampf-) Pfeifenraucher umgibt. Und so kaufte ich mir eine Guardian III, rüstete sie mit dem Nautilus und einem längeren Mundstück aus:



      Bei den Pfeifen herrschen ja oft falsche oder klischeehafte Vorstellungen über die Formgebung. So wird bei meiner Pfeife bestimmt das gerade Mundstück und der Absatz davor bemängelt werden. Dabei ist es eine ganz klassische Tabakdpfeifenform, die Lovat:



      Für alle die, die sich für klassische Pfeifenformen interessiert, habe ich mal etwas im Internet gesucht und diese schöne Zusammenstellung typischer Pfeifenformen gefunden:

      cigars.at/

      Wenn man rechts unter dem Menüpunkt "Pfeifen" auf "Pfeifenformen" klickt, findet man eine schöne Auflistung mit Bildern und Beschreibungen.

      Vielleicht interessiert es ja einige der Pfeifen-Dampfer hier... :)
      Zonder stoom geen kracht!
    • Jetzt mal zum Thema "Pfeifenständer":

      Es ist egal, ob man eine TAbankspfeife raucht oder eine E-Pfeife dampft, das Problem ist das selbe: Wie lege ich meine Pfeife ab?

      Ideal ist in jedem Falle ein Pfeifenständer. Und da die Dampfer, im Gegensatz zu den Rauchern, mit einer Pfeife auskommen bzw. meist nur eine bei sich haben, konzentriere ich mich hier auf Pfeifenständer für eine einzelne Pfeife.



      Warum also?
      Es gibt drei Gründe:

      1. Wenn man die Pfeife ablegt, berührt das Mundstück oft den Untergrund und kann verschmutzen. Da der Pfeifenständer die Pfeife steil bis senkrecht hält, verschmutzt das Mundstück nicht und bleibt sauber.

      2. Wenn die Pfeife waagerecht abgelegt wird, z.B. auf einem Tisch, läuft bei der Tabakspfeife der übelschmeckende Sud (Mischung aus Spucke und Teer) vom Pfeifenkopf in das Mundstück und oft auch aus diesem heraus. Ähnlich ist es bei der E-Pfeife: Hier ist es zwar nicht der Sud, aber kondensierter Dampf, der ebenfalls übel schmeckt und den Dampfgenuß deutlich schmälert. Durch die aufrechte Halterung der Pfeife bleinen Sud bzw. Kondensat im Pfeifenkopf und belästigen beim erneuten Rauchen nicht.

      3. Dieses betrifft hauptsächlich E-Pfeifen: Viele Verdampfer sind aus Glas oder glasartigem Material gefertigt, die Nautilus ganz besonders. Beim Ablegen der Pfeife auf einer harten Unterlage wie z.B. einem Tisch kann der Verdampfer beschädigt werden. Auch davor schützt ein Pfeifenständer. Außerdem wird das mitunter recht lange Mundstück vor dem Abbrechen geschützt.

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    • Eine weitere Besonderheit ist die Haltung einer Pfeife. Hier kann man sich nach der Haltung von Tabakspfeifen richten, besonders die der großer Tabakspfeifen. Immerhin sind E-Pfeifen durch den Akku nicht gerade so klein und leicht wie einige kleinere Tabakspfeifen, sondern eher groß und schwer.

      Die klassische Haltung größerer Tabakspfeifen läßt sich in etwa so beschreiben:
      Der Pfeifenkopf wird mit Daumen und Ringfinger fest umfaßt, der kleine Finger wird "eingerollt" und stützt den Pfeifenkopf von unten. Zeige- und Mittelfinger bilden eine Art Deckel, der über die Öffnung oben gelegt wird und die Luftzufuhr regelt.

      Empfohlene Haltung von E-Pfeifen:
      Der kleine Finger wird wie bei der Tabakspfeife unter den Pfeifenkopf gelegt. Zeige-, Mittel- und Ringfinger umfassten den Pfeifenkopf von der einen, der Daumen von der anderen Seite. Je nachdem, wo sich der Schaltknopf befindet, kann diese Haltung leicht variieren. Bei der Guardian III von Smoktech liegt der Schaltknopf günstig und läßt sich bei der beschriebenen Haltung mit dem Mittelteil des Daumens bedienen. Der "Deckel" aus Zeige- und Mittelfinger nicht notwendig.

      Hier mal ein Bild, bei der die Tabakspfeife allerdings recht leicht ist und nicht mit dem Ringfinger unten abgestützt wird, ansonsten entspricht die Handhaltung der von mir empfohlenen:



      Natürlich steht es jedem frei, seine Pfeife so zu halten, wie er möchte, aber diese Handhaltung ist eine sehr bequeme.
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    • Übrigens...

      Pfeiferauchen ist keine ausschließliche Männersache! Vor allem in einigen asiatischen Kulturen rauchen traditionell auch Frauen Pfeife:



      Aber auch bei uns ist das Pfeiferauchen keine ausschließliche Männerdomäne mehr:



      Immer mehr Frauen rauchen Pfeife - warum also sollten Frauen nicht auch eine E-Pfeife dampfen dürfen? Natürlich werden Frauen andere Pfeifentypen bevorzugen als Männer - Pfeifentypen und -formen, die ihre Weiblichkeit und Erotik betonen... :love:

      Bleibt nur zu hoffen, daß sich auch E-Pfeifen-Hersteller finden, die für Frauen passendere E-Pfeifen designen und herstellen.
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    • Ich bin auch so´n Unikat der seine Rauchkarriere mit der Pfeife angefangen hat- bis mich beruflicher Streß und Zeitmangel nach 5 Jahren Tabakspfeife immer mehr das kurze, schnelle "Vergnügen" ;( suchen ließen.
      Dann brauchte ich die Lungenzüge, den Nik- Kick- und somit hing ich drin in der Sucht- Scheixxe...

      Ich hatte gerne die gebogenen Pfeifenformen.

      Ach ja, deswegen mag ich auch das Dampfen und das Selbstwickeln so. Diese ganze Fraggelei mit Draht und Watte, die Tankputzerei und so, die Geschmacksvielfalt- das erinnert mich doch sehr an die Pfeife.

      Klar, warum sollen Frauen keine Pfeife rauchen? Ich fand das schon immer toll wenn ich damals im Freundeskreis auch Frauen an so ´nem Ding nuckeln sah... Ist doch Klasse!

      Wenn ich mir eine Dampfenpfeife zulegen würde müßte ich mir erst mal einen kleinen, schmalen Backenzugtauglichen Selbstwickler kaufen... so´n Taifun GTII wäre da ein zu fetter Klopper...
    • Hasi schrieb:

      Ich bin auch so´n Unikat der seine Rauchkarriere mit der Pfeife angefangen hat- bis mich beruflicher Streß und Zeitmangel nach 5 Jahren Tabakspfeife immer mehr das kurze, schnelle "Vergnügen" ;( suchen ließen.
      Dann brauchte ich die Lungenzüge, den Nik- Kick- und somit hing ich drin in der Sucht- Scheixxe...

      Ich hatte gerne die gebogenen Pfeifenformen.
      Ich habe die Pfeife auch schon auf Lunge geraucht, von Anfang an. Allerdings zieht man ja sowieso nur etwa jeden fünften Zug auf Lunge, die vier Züge vorher dienen ja dazu, die Glut wieder anzufachen. Und mit den Zigaretten ging es mir wie Dir - die Arbeit verhinderte es einfach, und beides geht auf Dauer nicht. Allerdings habe ich etwas über zehn Jahre Pfeife geraucht.

      Ich hatte gerne die kurzen, knuffigen Formen, die gut in der Faust lagen, hatte aber insgesamt ungefähr 230 Pfeifen, von jeder Form was. Da wird man schnell zum Sammler - billige Pfeifen und teure waren gut gemischt. Ich besaß sogar Porzellanpfeifen, etwa in der Form, wie Joerg sie hier zeigt. Allerdings hatte ich die eher zum Angeben als zum Rauchen, die Biester waren einfach zu groß...
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    • So, da wir gerade bei Tabakpfeifen waren und es hier ohnehin auch um Pfeifenformen geht, habe ich mal vier meiner Tabakpfeifen fotografiert. Zuerst möchte ich meine zweite Pfeife zeigen (die allererste besitze ich nicht mehr). Es war ein Edelstück, eine englische Pfeife für die ich damals als Lehrling (1974) sagenhafte 135 Mark bezahlt habe:



      Als nächstes folgt eine Pfeife, die ich selbst geschnitzt habe - ein echtes Unikat. Ich hab mich danach nie wieder an sowas getraut:



      Und um zu etwas ausgefalleneren Formen zu kommen: In der hintersten Slowakei ergatterte ich eine echte Goralenpfeife: Klein, knuffig und gut für die Hosentasche geeignet:



      Und zum Schluß eine kleine Standpfeife, die ich gerne als Lesepfeife benutzt habe:



      Mal sehen, ob irgendwann die Vielfalt der E-Pfeifen ähnlich groß sein wird...
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