Voltdrop bei der Congestus

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    • Voltdrop bei der Congestus

      Sagt mal... ich probier ja derzeit mit dem 32.5er Tank Ding Clown und seit heute auch mit dem Bug Thor herum.

      Wenn ich die Dinger bei entsprechend berechneter Wicklung bei 8.4 Volt geregelt dampfe passt das perfekt. Dampft wie gewünscht, schmeckt wie es soll.

      Schmeiß ich den jeweiligen VD dann auch die Congestus kommt doch deutlich weniger Dampf als mit dem geregelten AT.
      Plus und Minus Pole sind poliert.

      Ist jetzt nicht so das da wenig käme, aber der Unterschied ist doch deutlich.

      Wo geht der Saft verloren ?
    • Ich hab die Dinger komplett zerlegt, gereinigt und in einem Spiritusbad entfettet. Die Gewinde hab ich mit Chrompolitur eingeschmiert und zig Mal auf und zu gedreht. Dann unten drin wo der Stift vom Taster auf den Pinn trifft mit einem feinen Schleifblock noch etwas plan geschliffen. Man kann auch noch die Feder durch eine vergoldete ersetzen. Beim VG ist der Pinn versilbert, im Congestus Kupfer, kann auch noch etwas ausmachen.
    • Es sehr wahrscheinlich, das schlicht und einfach die Akkuspannung unter Last etwas einbricht.
      Ein geregelter AT sorgt dafür, das die eingestellte Spannung (die er ja aus der gewünschten Leistung und dem gemessenen Widerstand der Coil errechnet) unter Last gehalten wird.
      Dazu noch ein wenig Voltdrop und schon kommt weniger Dampf.
      Viele Grüße
      Michael
      Mehr als Holsteiner kann der Mensch nicht werden :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Linuxer ()

    • Grad mal komplett poliert das Ding, Minus leicht geplant und poliert, Plus entgratet und poliert. Besser und der Rest dann eher wie vom Linuxer beschrieben. Aber die Wicklung läuft im ein Akku Betrieb schonmal gut.
      Stacking Wicklung für morgen schon gerechnet, aber erstmal leer dampfen- die Schraube von einem Post ist leicht locker. muss eh auseinander.

      Und gleich 4-5 Packs Watte kaufen.... das dicke Ding frisst nicht nur Liquid
    • Beim Congestus besteht die Hülse aus bis zu 6 Teilen, die verschraubt sind.
      Der Taster ist ebenfalls verschraubt.

      Also: Alle Gewinde auf Hochglanz polieren, alle Kontaktflächen ebenso. Alle Gewinde und Kontaktflächen (wie schon empfohlen) mit Alkohol (IPA reicht) gründlich entfetten / entwachsen, Gewinde stramm anziehen (maximale Kontaktfläche). So sollte ein Voltdrop unter Last von < 0,2 Volt vorliegen.

      Unter Vollast solltest du von ~ 3,6 Volt pro Akku ausgehen, die 4,2 Volt Ladeschlussspannung hast du eigentlich nur im Leerlauf ...

      Bei VG 2.5-AT's (1*18650, weniger Gewinde) kann etwas polieren den Voltdrop (bei einigen Gebrauchtgeräten gemessen) locker um ~ 0,3 Volt verringern ;)

      PS.: ich tippe immer noch zu langsam *LOL*

      Will nur noch freundliche Signaturen sehen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rollerfahrer () aus folgendem Grund: PS.

    • da ich grad nix brauch, wird es sich nicht lohnen nur für die Feder eine Bestellung aufzumachen.

      Aber der Link ist gespeichert. Danke dafür

      Es ist übrigens eine normale "Chrom"feder im Taster. Also nix Kupfer.

      Ich hab heute morgen nochmal 30 Minuten investiert und statt Chrompolish meinen Polierkalk genommen.
      Schutzbrille auf, Anschlämmung gemacht und mit der Sisalscheibe die Tubeteile nochmal poliert.

      Anschließend gewaschen, getrocknet, IPA Bad, nochmal trocknen... nochmal eine Verbesserung.

      Tastergewinde an der Tube auch minimal geplant und mit der Modellbauzange voll angeknallt, ohne die Rändelung zu vermacken.

      Wir kommen der Sache näher... das merkt man tatsächlich nochmal.


      Da fällt mir ein... so als Musiker mit Einstreuproblemen auf großen Bühnen hab ich noch Graphitlack da. Macht das Sinn die Gewindeübergänge mit dem leitfähigen Lack zu lackieren ?

      Sollte noch mehr leitende Fläche bringen und komservieren... oder ?

      Jaja... trocknen vor dem Zusammenbau, weil sonst "Schraubensicherung" :)
    • Da kannst Du polieren und vergolden was das Zeug hält aber das ist nicht die Ursache. Zwar schreibst Du nicht wieviel deine Wicklung hat aber die 4,2 bzw 8,4 Volt sind nur im Leerlauf und nach dem Ladevorgang vorhanden. Je nach Belastung bist Du dann ziemlich schnell bei ca. 3,8V oder weniger. Dem Geregelten AT ist das schnuppe aber ein Mech-AT folgt halt der reelen Akkuspannung.

      Bei den erwähnten 2x 3,8V hast Du dann nur noch ca.82% der Leistung gegenüber den "echten" (geregelten) 8,4V
      Smileys sind was für Mimimimiiis
    • Schief Gewickelt schrieb:

      hab ich noch Graphitlack da. Macht das Sinn die Gewindeübergänge mit dem leitfähigen Lack zu lackieren ?

      Graphit hat ca. den zehnfachen Widerstandswert von Edelstahl (de.wikipedia.org/wiki/Spezifischer_Widerstand). Was soll es da besser machen?

      Ich würde den Begriff "Lack" bei Kontakte immer meiden, Graphitlack ist zwar leitfähig was z.B. zur Abschirmung und ESD-Schutz von Vorteil sein kann (gegenüber Holz und andere nicht so leitfähige Materialien) aber ist niemals besser als Metalle und dessen Legierungen.

      Edit: Dann lieber Polieren!
      Smileys sind was für Mimimimiiis
    • Ok, mit 0,7 Ohm hast Du dann etwa 12A. Ein neuer Sony VTC6 (18650) hat Neu so im Schnitt ca. 12mOhm Innenwiderstand. Das macht 0,144V pro Zelle also etwa 0,3 Volt Spannungsverlust (nur zur Veranschaulichung)
      Quelle der Daten: lygte-info.dk/review/batteries…00mAh%20(Green)%20UK.html

      Edit: Je nach Akkutyp (weiss nicht was für 26650 Du da drinn hast) kann es noch ungünstiger ausfallen.

      Nur noch so als Wortspiel: Congestus --> Congestion --> Stau/Verstopfung :griins:
      Smileys sind was für Mimimimiiis
    • Boah, wenn die Messungen stimmen (was immer zu bezweifeln ist) ist der ja grottenschlecht was Ri angeht. (Quelle: budgetlightforum.com/node/34683) und liegt laut Kurve schon unter 3,6V beim "zweiten" Feuern mit 10A. Aber wie gesagt, trau keiner Messung die Du nicht selber gemacht und frisiert hast.

      Edit: Der iJoy wird mit 15mOhm angegeben, also auch ca. 0,36V Drop bei deiner Wicklung.
      Smileys sind was für Mimimimiiis
    • Also ich kalkuliere meine A123 mit 6-6,4volt (entsprechend passe ich den Widerstand an dass er so feuert wie ich das möchte bei 6,4V)
      "normale LiIo`s" würde ich maximal mit 7,2v kalkulieren, niemals mit 8,4.
      den Voltdrop darfst du nicht unterschätzen, der macht viel aus. zusätzlich hast du bei normales LiIos auch noch eine (mMn viel zu steile) Kurve, was heißt dass die viel zu schnell weiter abnehmen..

      deshalb mag ich die A123`s so, die bleiben einfach konstant bis sie leer sind. fast wie geregelt Dampfen :renn:

      Die haben ein (mechanisch nutzbaren) Bereich der sogar noch weit höher ist als bei den "4200mah iJoys"


      Mechanisch ist nämlich nur relevant wie viel Kapazität du maximal nutzen kannst im größtmöglichen Bereich innerhalb 0,3-0,4volt und nicht die Gesamtkapazität bis Entladeschluss-Spannung

    • akkuteile.de/xtar-vp2-ladegera…1hjQCLEAQYASABEgLp-_D_BwE

      Das hab ich, bin sehr zufrieden damit. lässt sich via Hardkey umschalten von 3,2v auf 3,6v oder 3,8v Nennspannung und passt den Entladeschluss entsprechend an.

      Größe ist auch sehr ansprechend und mit 1A/Slot ist es gar nicht mal langsam :)


      Hier mal ein schön veranschaulichter Fred in dem das mit dem "nutzbaren" Bereich gut geschildert wird..
      mountainprophet.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=15


      "Laufzeitvergleich IMR Highdrain vs. LiFePO bei maximaler Differenz von 0,3V"
      Das Diagramm zeigt sehr deutlich (was man beim Dampfen auch ebenso deutlich spürt) die hohe nutzungs-Kapazität, bis auf das kleine "eck" am Ende ist die volle Kapazität mechanisch nutzbar.

      Beim Dampfen fühlt sich das dann noch viel deutlicher an. die siund nämlich einfach von jetzt auf gleich "leer" :D

    • Verlass dich da nicht drauf!

      "- Kompatibel mit 1,2V, 3,7V, 4,2V und 4,35V Akkus"

      A123 haben 3,2v und entladeschluss bei 3,6V. keine der von Nitecore genannten Zellen hat diese Entladeschluss-Spannung.

      Habe auch ein Nitecore, das Intellicharge i4 (also der Vorgänger von deinem). DAS KANN keine A123 laden, obwohl den selben text in der Beschreibung wie deins!

    • So grad mal auf 7,2Volt gerechnet und bin mit ner 4mm Parallel Wicklung Kanthal 0.32mm auf 0,6Ohm rausgekommen. Geregelt getestet bei 7,2 Volt eingestellt. Kommt mit milden 11A aus.

      Für die Menge Draht läuft die Wicklung echt fix

      Geregelt knallt die Wicklung.

      Gleich mal den Edelstahl Klumpen zusammenschrauben - ich hab ja nun den direkten Vergleich wie sie kommen müsste.

      Mann Mann nen Sack voller neuer Lernkurven.

      Tante Edit sagt: kommt mit frisch geladenen Akkus mechanisch mehr als bei 7.2 geregelt. Aber sehr angenehm dicht und immer noch kühl. Dampfmenge ist beachtlich. Obere Airflows zu, untere halb auf und wer schonmal einen Plus bei 0,17Ohm mit 105/110 Watt betrieben hat... hier kommt nochmal mehr.
      Sehr gut händelbar.

      Fein..... jetzt noch auf A123 umstellen und die MNKE und IJoy dürfen die Aegis befeuern.

      Fürs erste bin ich zufrieden.

      Besten Dank für das Aushalten der Fragen soweit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schief Gewickelt ()