Plus oben oder unten im Tube

    • @Ago1970:
      Kleiner Hinweis: Wenn dir ein Beitrag gefällt bzw. der gleichen Meinung bist, reicht es vollkommen auf "Like" am selbigen zu klicken. Vollzitate nur so zum bestätigen machen weder Sinn und bringen (außer unnötigen Net-Traffic) nichts.

      Wie, wann man Zitate nutzt und wieso das so sein soll kannst Du auch hier nachlesen: Vollzitate!
    • Wollte eigentlich nur einen Teil des Zitates verwenden, nämlich:

      "Minus wird auch als Masse bezeichnet und gehört an's Gehäuse (Metallgehäuse).
      Keiner würde wohl auf die Idee kommen, Plus an das Gehäuse zu legen."

      In der Fernmeldetechnik wird meines Wissens als Korrosionsschutz der Relaiswicklungen der Pluspol als Bezugspotential verwendet (und auch geerdet).

      Ansonsten wird alles immer über den + Pol geführt. Wird die Batterie umgedreht, also der + Pol der speisenden Spannung als Masse verwendet ist die Spannung im geschlossenen Stromkreis negativ.

      Technisch gesehen fließt Strom immer von + nach - (physikalisch gesehen andersrum, aber das ist ja jetzt nicht Thema). Um Strom fließen lassen zu können bedarf es immer einen geschlossenen Kreislauf. D.h. die Elektronen bewegen sich technisch gesehen von + nach -.

      Jeder Abnehmer, egal welcher Art kann als Widerstand angesehen werden. Strom fließt vom + Pol des Kabel durch z.B. einen Wasserkocher, über die Heizwendel und fließt durch den - Pol wieder in die Leitung und zum Trafo zurück. Strom ist aber eine faule S*u und nimmt immer den kürzesten Weg. Bekommen also die Elektronen die Möglichkeit den Weg über den Widerstand abzukürzen tun sie das auch.
      Nehmen wir unsere Elektro-Tschick. Auch hier ist es nichts anderes. Sobald wir auf den „Feuerknopf“ drücken fließt Strom vom + Pol über die Wicklung in den – Pol.
      Berechnen kann man das mit dem Ohmschen Gesetz was aussagt: U = R * I
      Oder anders gesagt: Volt = Ohm x Ampere
      Nehmen wir weiters an, dass ihr mit Coil-schonenden 3,5 Volt dampfen wollt und ihr eine Wicklung mit 0,8 Ohm einsetzt.
      Wir müssen also URI umformeln zu: I = U/R also 3,5 Volt durch 0,8 Ohm was 4,375 Ampere ergibt.
      Wenn wir von dem auf die Leistung [W] kommen wollen, müssen wir U * I rechnen. Das ergibt VA als Maßeinheit für die Scheinleistung oder eben W, die SI Einheit für die mechanische Arbeit von 1 Joule pro Sekunde.
      U * I = 3,5 * 4,375 = rd. 15,3 W

      Wollt ihr anstelle der 0,8 Ohm eine 0,2 Ohm Wicklung bei gleichbleibenden 3,5 Volt verwenden, muss die Leistung auf rd. 61 Watt erhöht werden. Das ist so, weil in der Physik immer alles im Gleichgewicht sein muss. Ohne Gleichgewicht funktioniert gar nichts.

      Man nehme nur den Widerstand. Ein Elektrotechniker mag auf Grund des nun folgenden jetzt wahrscheinlich den Zeigefinger erheben und die Nüstern blähen, aber wenn schon nicht ganz richtig, dann wenigstens verständlich.
      Die Elektronen fließen wie gesagt vom + Pol zum – Pol in konstanter Geschwindigkeit. Jetzt treffen unsere Elektronen auf eine Engstelle, unsere Wicklung. Hier werden sie von den nachfolgenden Elektronen durchgedrückt. Dabei entsteht Reibung die auf Grund des Energieerhaltungsgesetzes in Wärme umgewandelt wird. Je dünner dabei der Draht ist, je mehr Wicklungen dieser hat desto schwerer tun sich die kleinen Elektronen hier durchzukommen. Also ist der Widerstand größer je dünner der Draht ist.

      Eigentlich weiß ich jetzt gar nicht mehr worauf ich hinaus wollte. Elektrotechnik hab ich neben Mess- und Regeltechnik immer am meisten gehasst. Bin eben eher ein „Schlägel und Eisen“ – Typ. Trotzdem hab ich mir jetzt zu viel Mühe gemacht den Text zu verfassen als dass ich ihn einfach löschen will. (Auch wenn er vielleicht nicht ganz richtig dafür, meiner Meinung nach, verständlich ist.)

      Kurz: Man führt den Strom vom + Pol über den Widerstand zum – Pol. Nicht umgekehrt. Wir dampfen hier und telefonieren nicht.

      PS.: Wollte eigentlich mein Vollzitat editieren. Nur finde ich leider den „Editierbutton“ nicht.
    • Ich meine gelesen zu haben, dass x = 30min ist ...
      Hybrid-Dampfer (MtL & DtL)
      ATs (Akkuträger): Aegis, Pico, Invoke, Mega, eGo ONE VT, TC200W & Predator
      VDs (Verdampfer): ST FeV V4+, Nautilus-5ml, -2, -X, Siren 2, OBS Engine, -Nano, eGo ONE Mega, Remix, SC Oma Plus, -Supreme v2 & VGv5s
      RDAs (Tröpfler): 101, Cheetah, SXK SQ X D(ripper), Nalu, Pulse 22 & Wasp Nano
    • Moin,moin

      Interessante Diskussion
      Imho kommt es aber drauf an ,was man vermeiden will.
      Den Plupol sklavisch nach oben, auch wenn die Entgasungslöcher unten sind, vermeidet den Kurzschluß bei einer defekten Isolierung.
      Paßt aber der Entgasungsweg nicht, kann der Druck aber nicht aus dem Mechi entweichen.
      Denn eine Überlastung des Akkus kann nicht nur durch eine defekte Isolierung statt finden, sondern auch durch eine ungeeignete Kombination von Akku und Wicklung.
      Und imho gehört aus diesem Grunde auch meine Sicherungsmaßnahme dort hin, also Pluspol des Akkus zu den Entgasungslöchern.
      Selbst wenn der Akku ausgast, kann dann kein Druckaufbau stattfinden.
      Mir selber sind eventuelle kleine Brandblasen lieber, als das ein Doc mir Teile meines Mechis aus dem Oberkiefer entfernt. :D
      Greets aus dem valley
      Stefan
      Alba gu brath



      Lieber ein hipper Dripper als ein toter Quarzer. :zaehne: :zaehne: :zaehne:
      Auf der mechanischen Seite der Macht ich bin. :jaajaa:
      Ich grüße alle neuen Matrosinen und Matrosen an Board. :)
    • Zumindest bei meinem Woodpecker stand dabei, dass man den Akku mit Plus nach unten einlegen soll.
      Plausibel weil die Tube so genau auf Mass gefertigt ist, dass der Akku nur langsam mit einem dezenten pfffft "reingleitet".
      Ein Gasausbruch schaffts in der Tube nicht von oben nach unten (selbst wenn sich der Akku dabei nicht ausdehnen sollte).
      heute ist morgen schon wieder von gestern. 8|
    • Bin heute Morgen von einem Neudampfer auf mechanische Träger angesprochen worden und habe ihm nachdrücklich abgeraten.
      Der Thread hier veranschaulicht sehr fein, warum ich mechanische Akkuträger ohne jegliche Schutzfunktion meide. Da ist so viel Halbwissen unterwegs, dass ich jedem Ratschlag gegenüber ein (für mich im Zweifel gesundes) Misstrauen an den Tag lege. Wenn ich dann noch an die Kombination "Back to the roots" + Wolkenwahn + "ich bastele meine Monsterwicklungen selbst, die gibt es nicht zu kaufen" denke, lass ich gerne andere machen und halte (großen) Abstand.

      Aber jeder Jeck darf machen was er will.

      :renn:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Scamps ()

    • Mein + kommt immer da hin wo die Entgasungslöcher sind.
      Bei Vapor gGant, Nemesis, Kato, Hammer, Calvert usw. ist es technisch möglich.
      Es gibt aber sicher auch AT's wo es technisch nicht so gut geht weil z.B. der Kontakt von der Feder oder Pin zum Akku nicht optimal getroffen wird.
      Dann muss es auch mal anders herum gehen.

    • Moin Scamps

      Scamps schrieb:

      Da ist so viel Halbwissen unterwegs, dass ich jedem Ratschlag gegenüber ein (für mich im Zweifel gesundes) Misstrauen an den Tag lege.
      Imho ist es eigentlich weniger Halbwissen, sondern nur verschiedene Ansichten was das Worst Case Szenario wäre.

      Scamps schrieb:

      Bin heute Morgen von einem Neudampfer auf mechanische Träger angesprochen worden und habe ihm nachdrücklich abgeraten.
      Das war auch ganz gut so.
      Jeder Anfänger auf dem mechanischen Weg sollte sich gut mit dem ohmschen Gesetz, der Belastbarkeiten seiner Akkus und einer guten Arbeitsfolge (z.B. das Messen des VD`s vor dem ersten Aufschrauben u. ä. ) vertraut machen.
      Greets aus dem valley
      Stefan
      Alba gu brath



      Lieber ein hipper Dripper als ein toter Quarzer. :zaehne: :zaehne: :zaehne:
      Auf der mechanischen Seite der Macht ich bin. :jaajaa:
      Ich grüße alle neuen Matrosinen und Matrosen an Board. :)