Die Last mit dem Laster oder die Lust an der Sucht.

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    • Die Last mit dem Laster oder die Lust an der Sucht.

      Um nicht einen aktuellen Thread zu kapern, mache ich mal einen allgemeineren zum Thema auf.

      Es ging/geht um Sinnkrise, Geschmack, HWV, Sein oder Nichtsein.

      Ganz primär sollten wir uns vielleicht ins Bewußtsein rufen, dass wir, mehr oder minder viele, krank sind, Suchtkrank!
      Im Gegensatz zu Alkoholabhängigen sind zwar Raucher offiziell nur willensschwache bedauernswerte Kreaturen, aber ich sehe das anders.
      Viele von uns haben diese Rauchsucht abgelöst, durch Dampfsucht. Ob wir nun körperlich abhängig sind, vom Nikotin oder psychisch von der Handlung.
      Keine Ahnung. Ich bin kein Wissenschaftler. Jedenfalls weiß ich, schon die Vorstellung, Dampf(er)entzug, treibt mir Schweißperlen auf die Stirn.
      Vielleicht nicht mehr so viele, wie als Raucher beim Gedanken an die letzte Kippe, aber immerhin...

      Ich bin durch das Forum total angefixt worden, was Geschmack angeht. DER GESCHMACK. Der Gott der Dampfer. Irgendwo muss er ja sein.
      Am ehesten noch mit einem Selbstwickler zu erreichen. In der Königdiszilin, ein Tröpfler mit einem Mechmod befeuert.
      Ferigcoiler sind ein bisschen wie Autofahren, mit angelegtem Sicherheitsgurt und angezogener Handbremse.
      Kann man machen - muss man aber nicht.

      Auf den HWV-Zug bin ich auch bereitwillig aufgesprungen. Allerdings kann ich, bis auf Ausnahmen, behaupten, dass mich weniger Neues des Neuen wegen,
      sondern eher wegen der Suche nach, richtig, dem Geschmacksgott interessiert.

      Nebenbei eine Anekdote dazu. Als bekennender FeV Liebhaber, mit der Info, dass der FeV VS, ja geschmacklich das Nonplusultra der Flashifamilie darstellt,
      habe ich mir also einen "organisiert". Einen Clone. Gewickelt, bewattet, gedampft - Ernüchterung. In der Kathedrale der FeV Jünger, nichts, Gott war nicht da.
      Ich habe mich heimlich von dem Kleinen getrennt. :schaem:

      Worum geht es mir hier eigentlich. Ich möchte eine Unterhaltung anstoßen, über den Sinn oder Unsinn des Dampfens. Über HWV, Geschmack, Hypes.
      Über "Leben und Leben lassen".

      Es ist schon megamerkwürdig. Über das Rauchen habe ich mir niemals so sehr einen Kopf gemacht, wie um das Dampfen. Es nahm bei weiten auch nicht soviel Raum ein,
      wie Verdamper, Akkuträger, Basen und Aromen.

      P.S. Ich war noch gar nicht fertig. Habe nur an der falschen Stelle geentert.... :facepalm:
      Exraucher, 15.06.2017

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zitterbacke ()

    • Willkommen im Club der Flavour Chaser! Ich hoffe doch sehr, dass der neue Besitzer den kleinen FeV zu schätzen weiß, du Frevler. ;-)

      Zum Thema Sucht & Co. - Tja, ich bin auch kein Wissenschaftler. Sucht definiert sich trotzdem etwas anders. Ich habe weder Raucher noch Dampfer gesehen, die ohne Kippen oder Liquid / wenn der Akku leer ist auf den Strich gehen, Diebstähle oder Überfälle begehen, geschweigedenn "auf Entzug" 'nen Affen schieben o.ä.

      Ja, ich weiß - krasse Beispiele anhand harter Drogen sind das. Ich glaube eher an eine Verhaltensabhängigkeit, Rituale wollen gepflegt werden usw. und meinem Empfinden nach war der Drang zu Rauchen stärker.


      Na ja, zum Abschluss noch ein Zitat von Janosch zu R wie Raucher:

      Die Raucher meinen, sie könnten mit ihrer Verruchtheit, mit dem praktizierten Mut zum Lungenkrebs imponieren.
      Sie sehen sich als Marlene Dietrich oder James Dean, rettungslos ihrer Leidenschaft ergeben.
      In Wahrheit stinken sie bloß.
      :viktory:
    • Hier kommt mein Senf dazu ...

      Ich denke, die Sucht bezüglich Zigaretten besteht aus zwei Komponenten.
      Da sind zum einen die Inhaltsstoffe, die (zum Teil) abhängig machen - ein Raucher, der eine zu lange Zeit nicht rauchen kann, spürt durchaus sowas wie Entzugserscheinungen. Zum anderen gibt es auch die handlungsbezogene Abhängigkeit - etwas in der Hand zu haben, daran zu ziehen und Rauch zu schmecken, inhalieren und in die Luft zu blasen.

      Beim Umstieg wird diese Handlung beibehalten. Was den Entzug betrifft, hilft einem (besonders in der Anfangsphase) die Fülle an Informationen und das "einfuchsen" in das ganze Dampfthema, um sich von den Entzugserscheinungen abzulenken. Nach einer relativ kurzen Zeit sind diese vorbei, man hat aber immer noch die gewohnte und auch liebgewonnene Handlung des etwas in der Hand habens und inhalierens. Auch gewohnte Rituale, wie z. B. nach dem Essen, zum Kaffee usw können beibehalten werden.

      Viele bemerken das gesamte Potenzial, dass im Dampfen steckt und es entwickelt sich aus dem ursprünglichen Hilfsmittel zum Rauchstop ein vielfältiges Hobby, bei dem man nebenbei auch noch nette Gleichgesinnte kennenlernen kann.

      Inwieweit es dann noch mit Sucht im klassischen Sinne zu tun hat, kann ich nicht sagen. Ich würde es eher als Laster bezeichnen. Ich weiß nur, dass ich ohne Problem einige Stunden auf das Dampfen verzichten kann, was als Raucher nicht so ohne weiteres möglich war.

      Zum Schluss noch ein Satz, den ich vorher in einem anderen Thread gelesen und sehr gut gefunden habe:
      Wenn ich auschecke will ich wenigstens sagen können - danke, es war eine geile Fahrt.

      Außerdem hab ich nicht vor, irgendwann mal die gesündeste Leiche auf dem Friedhof zu sein. ;-))
      Genieße den Augenblick, bevor er zur Erinnerung wird
    • Ich will mir gar nicht den Spaß wegdenken. Im Gegenteil, mir geht es eher um einen entspannteren Umgang, mit dem Dampfen.

      Wenn Leute gedanklich lieber wieder zur Kippe greifen, ist das ja nun wirklich nicht relaxt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zitterbacke ()

    • Ich habe heute von 10:30 bis 15:30 in einem Meeting gesessen, lediglich durch eine kurze Mittagspause gegen 12:00 unterbrochen. Ergo gab es zwischen 12:30 und 15:30 nichts zu Dampfen. Ich hab durchaus gemerkt, dass ich nach ca. 2 Stunden recht giggerig wurde... Da ist mit Nikotinverlangen schon noch einiges da.
      Wir sind im Augenblick dabei, zu prüfen, ob es im öffentlichen Interesse liegt, ihnen mitzuteilen, ob wir die Informationen haben, die Sie erbitten, und ob es, sollte das der Fall sein, im öffentlichen Interesse liegt, Ihnen diese Informationen zur Verfügung zu stellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von _Sven_ ()

    • Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob ich Dampfen als Sucht bezeichnen würde.

      Natürlich, wir alle kommen vom Rauchen und da würde ich Sucht als absolut gerechtfertigte Umschreibung des Irrsinns bezeichnen. Was Wunder, dank der unzähligen Zusätze im Tabak, welche nicht nur Nikotin in der Wirkung sehr viel schneller machen und zusätzlich sucherzeugend sind. Keine Kippen im Haus? Katastrophe!
      Beim Dampfen fehlen zumindest die Zusätze und hier ist Nikotin nunmal irgendwo Richtung Kaffee einzusortieren in der Wirkung. Klar, ohne Morgenkaffee bin ich kein Mensch, aber Kaffeesucht? Nun ja. Ebenso beim Dampfen, klar bin ich mit Dampfe durchaus besser gelaunt unterwegs, aber wie den Kaffee, ich kann auch gut ohne Dampfe den Tag überstehen.
      Und ja, wir imitieren beim Dampfen noch immer die Handlungen des Rauchens, muss ich nicht ins Detail denke ich. Nun, diese Handlungen könnte man mit einem Zwang gleichsetzen, aber Sucht?

      Je länger ich gerade hier beim schreiben nachdenke, umso mehr wehre ich mich dagegen, Dampfen ist wahrlich keine Sucht! Es sei, man gewichtet das Wort Sucht nach einem Verständnis, welches man gemeinhin als maßlose Übertreibung bezeichnen würde.

      *und ja, frische Bergluft ist sicher gesünder, aber wer hat die schon...man setze nun Dampf und die Luftqualität in der Stadt in Relation, womit auch die gesunde Bergluft wieder in eine passendes Verhältnis gesetzt ist.
      ...die Einatemleistung würde zum Überleben reichen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von iDampfer ()

    • @_Sven_ - Die Situation kenne ich nur zu gut, man kann nicht raus. Man hat einen Jieper.
      In meiner Umstiegsphase habe ich Snus ausprobiert, das habe ich jetzt wieder für mich entdeckt für "Notsituationen".

      Das Zeug kann man einfach in die Backentasche schieben und gibt "konspirativ" das Nikotin und
      die Aromastoffe ab. Und zwar dampf- und rauchlos. Und mehrere Stunden lang. Auch im Flugzeug.

      Das schafft selbst eine My nicht.

      OK, es handelt sich um ein Tabakprodukt, OK, echten Snus aus Schweden (und ja, es handelt sich um ein EU-Mitglied) bekommt man selbst in der EU nicht. Auch wegen der TPD 2.

      OK, es ist gewöhnungsbedürftig. Erst recht für nicht Nordlichter. Gerade bei Lös, der nicht in Bags verpackt ist.

      Dafür gibt es sogenannte Chewing Bags, wo der Tabak nicht gemahlen, sondern geschnitten ist. Der ist komischerweise erlaubt.

      So ein Döschen kostet bei uns ca. 4 - 5 Euro.

      Dampfen schmeckt definitiv besser, aber Snus, bzw. Chewing Bags können helfen.

      Dampfen hat mir wieder eine Perspektive gegeben und hat mir wegen der Beschäftigung damit geholfen.

      Geraucht habe ich seit dem 8. Juni 2015 nicht mehr.
      Bin Dampfer seit 08.06.2015 - 16:10 Uhr

      Dampfende Grüße :winke:

      vAPORIx :dampf:

      Je älter ich werde, desto seriöser werde ich. Ich muss nur lernen, besser zu lügen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von vaporix ()

    • Ohne daß ich die genaue oder klinische Definition der Wörter kenne, würde ich beim Dampfen und eigentlich auch beim Rauchen eher von einer Gewohnheit sprechen als von einer Sucht, für mich persönlich jedenfalls. Bei einer Sucht stelle ich mir die körperliche Komponente einfach noch viel massiver vor, zB Alkohol Zitterer oder Halluzinationen. Habe ich beim Rauchen noch nie festgestellt. Beim Rauchen und Dampfen bemerke ich immer nur den "Rhythmus im Kopf", der nach spätestens einer Stunde wieder auf die gewohnten Bewegungen und Handlungen wartet (und, nicht zu unterschätzen, mein Kopf erwartet zB im Arbeitstag ca. alle 90 Minuten einen Rückzug aus der Arbeitsumgebung, der Impetus ist sehr stark).
    • Zum Thema körperliche Sucht: Ich hatte tagelang Verstopfung ohne Kippe, hab mein Umfeld angemotzt und war im Grunde ein anderer Mensch. Da wirds die Chemie im Körper schon ganz schön durcheinander gebracht haben.

      Der Drang Kippe zu rauchen war größer. Gibt Arbeitstage da komm ich 9h nicht zum dampfen. Durchgedreht bin ich bislang nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Connor ()

    • klassische konditionierung ist eher der punkt, wie die pawlowsche töle beim klang der klingel irgendwann auch ohne futter das sabbern anfängt, so haben wir uns mit dem rauchen darauf konditioniert, das nach dem nuckeln die belohnung kommt...

      mit der zeit springt das belohnungszentrum im kopp dann halt auch ohne nikotin an. ander ist es nicht zu erklären, dass 3schachtel-kettenraucher zT in kürzester zeit auf wirklich niedrige nikotin beimischungen im liquid runter reduzieren können... und trotzdem gut klar kommen.
    • @Zitterbacke Ich wollte auch überhaupt gar nicht auf Begriffsdefinitionen rumreiten, sondern eher mitteilen, wie es sich für mich anfühlt.
      Ich finde das, wie @iDampfer, ein sehr spannendes Thema, deutlich spannender als den neuen Zeus oder Nudge etc ;).
      Ursprünglich haben wir hier sicher alle die meiste Zeit unseres Lebens nicht damit gerechnet, die Sucht/Gewohnheit/Verhalten einfach umzulagern, sondern zu beenden. Und das gerät beim "Dampfen als Hobby" oft aus dem Fokus und weicht dann einer eher gedankenlosen Konsumfreude usw., jedenfalls bei mir. Es ist schon gut, sich ab und an mal wieder Gedanken um den Kern des Ganzen - das eigene Verhalten - zu machen. Dem konnte man beim "Rauchen aufhören" ja kaum ausweichen, aber beim "Dampfen anfangen" kommt man da gut drumherum ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 3legged dog ()

    • Ich freue mich auf Arbeit immer total auf meine Dampfe zwischendurch. Natürlich immer draußen, da wo auch geraucht werden darf.
      Einen ganzen Arbeitstag ohne Dampfe mit nem Schuss Nikotin? Für mich undenkbar!
      Ich empfinde das dampfen in, und zwischen den Pausen genauso befriedigend wie die Kippe damals.
      Tja, also wird es garantiert nicht nur Gewohnheit sein ... ein bissl Sucht ist es auf jeden Fall ;-)
      Aber im Gegensatz zu den Sargnägeln brauch ich keinen Kaugummi oder Fishermans Friend danach :rolleyes:
      No Signature available
      :dampf:
    • Moin,

      von mir aus ist das Dampfen eben eine Sucht, ist mir toral egal, es hat mich von den Kippen erlöst. Ich habe sogar noch eine Sucht dazu bekommen, die ihr alle kennt...HWV. Das ist mir aber genau so egal, weil ich von den Kippen weg bin und das allein das zählt.

      :jaajaa: :gutenacht:
      Keine Pyro´s mehr seit 15.07.2016, aber habe dafür die HWV - Plage. :kopfklopf:


      Viele Grüße
      Holger
    • Meine erste Kippe rauchte ich mit 13 J , geschmeckt hat das nicht . Aber

      ich wollte halt cool sein , dazu gehören ( TV Werbung , Kino usw. ).

      Als die Kumpels dann anfingen nach Kippen zu schnorren dachte ich mir

      Roth Händle ohne Filter , die mögen die nicht . Dabei blieb ich dann viele Jahre .

      Und wenn mich mal jemand fragte warum ich rauche , war stets meine Antwort :

      Ich brauche Geländer für die Finger .

      Auf die Frage warum ich dampfe , wären die Antworten wohl umfangreicher ;-)

      Und ja , ich spare durch´s dampfen ca: 150 € mtl.

      HWV ? Ja , ist vorhanden , stört aber kaum. Zahlt alles Paypal :D

      Gut finde ich auch das wir Dampfer von den Rauchern ( fast ) nix kopieren ,

      wie z.B. Coils in Streichholzschachteln oder gar Liquidpüllchen die aussehen

      wie ein Zippo ;-) ;-)
      Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen :saint:
    • Zu diesem Thema fällt mir ein Witz ein, meines Erachtens sehr treffend:

      Ein Mann geht zum Arzt + läßt sich untersuchen.
      Nach der Untersuchung sagt der Arzt: " Wenn Sie aufhören zu rauchen, zu trinken, weniger essen + auch den Sex einstellen, können Sie 100 Jahre alt werden".

      Daraufhin sagt der Mann :" Wozu ?"


      rWx schrieb:

      Aber im Gegensatz zu den Sargnägeln brauch ich keinen Kaugummi oder Fishermans Friend danach
      :thumbsup: Geht mir genauso. Seit fast 4 Jahren keinen Kaugummi mehr gekaut. Ist doch auch gesünder, oder ?


      Und zum Thema "Sucht" : Definitiv JA !!!!

      Aber es gibt sooooooviel Süchte im Leben, Spielsucht, Kaufsucht, Esssucht, Magersucht, Sexsucht (!), Putzsucht etc.

      da ist die Dampferei doch vergleichsweise harmlos.

      "Alle Menschen sind schlau ! Manche vorher, andere nachher."
    • Eigentlich wollte ich, auch wenn es vielleicht so aussieht, gar nicht den Suchgedanken in den Mittelpunkt stellen. Sondern das Dampfen allgemein.
      Was es mit uns macht, welche Auswirkungen und Auswüchse es hat.

      Ich habe mich auch schon mehr als einmal dabei ertappt, dass ich dachte: "Menno, Rauchen war definitiv einfacher."
      Meine kleine Bude sieht inzwischen aus wie ein Chemielabor.
      Überall stehen Fläschchen und Flaschen. USB gekauft, 1 kleinen, 1 großen Mixer, Messbecher, Spritzen, Kanülen.
      Verdampfer völlig jungfräulich.

      Ich glaube, meine Angst vor einem Rauchrückfall trieb mich zu diesem, zumindest anfänglich, exzessiven Kaufverhalten. :schaem:
    • Zitterbacke schrieb:

      Eigentlich wollte ich, auch wenn es vielleicht so aussieht, gar nicht den Suchgedanken in den Mittelpunkt stellen
      Der Deutschlehrer würde, angesichts des Threadtitels, jetzt sagen: Thema verfehlt :D (nicht gegen dich, so läuft das nunmal mit der Verselbständigung :) )

      Was du aber in deinem letzten Absatz schreibst, ist vielleicht nicht Suchtverhalten aber wohl schon Suchtverlagerung.
      So wie ein Junkie mit dem Heroin aufhört und dann dem Alkohol verfällt - ganz grob überspitzt natürlich.

      Seien wir einfach alle froh, statt des Rauchens eine Alternative gefunden zu haben, die einerseits erheblich gesünder ist und andererseits wesentlich mehr Chancen bietet, dem Suchtverhalten - so es denn von der individuell angesprochenen Person gewollt sein sollte - zu entgehen. :)

      Zumindest dem HWV Absprung bietet das Möglichkeiten :renn:
      Wir sind im Augenblick dabei, zu prüfen, ob es im öffentlichen Interesse liegt, ihnen mitzuteilen, ob wir die Informationen haben, die Sie erbitten, und ob es, sollte das der Fall sein, im öffentlichen Interesse liegt, Ihnen diese Informationen zur Verfügung zu stellen.
    • @Zitterbacke fehlt dir was ?

      Farbe / Rolle , weil die Wände gilben ?

      Aschenbecher mit Spachtel auskratzen weil Asphaltiert ?

      Tägliches Klamotten waschen weil sie stinken ?

      Mit Bimsstein die Finger schruppen , weil die aussehen wie ` beim Fieber messen abgerutscht ?

      Den Geiferfaden aus dem Mundwinkel diskret weghusten ?

      ;-)
      Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen :saint:
    • Zitterbacke schrieb:

      was Geschmack angeht. DER GESCHMACK. Der Gott der Dampfer. Irgendwo muss er ja sein.
      Nachdem ihr euch jetzt an der Sucht ausgetobt habt möchte ich mal darauf eingehen.

      Dampfen ...Geschmack...der Verdampfer schmeckt mega....ne der Verdampfer schmeckt nicht.....Claptonrittbergerdoppeltersalto Coil der schmeckt hammer.......häh?

      Wir haben in jedem Verdampfer eine Drahtwicklung die sich durch Strom erhitzt und dadurch mit Liquid getränkte Watte zum dampfen bringt.

      Diesen Dampf saugen wir ein. Mal mehr mal weniger, je nach dem wie stark wir den Draht erhitzen und wie groß wir die Luftöffnung am Verdampfer einstellen

      So und nun erkläre mir bitte jemand und das meine ich wirklich ernst, erkläre mir bitte mal jemand warum da der eine Verdampfer / Draht / Coil besser schmecken soll als der andere.

      Jeder hat ein anderes Geschmacksempfinden, jeder dampft andere Leistung und jeder zieht die Luft anders.

      Über den Luftdurchlass eines Verdampfers oder dessen Nachflußeigenschaften können wir diskutieren aber über Geschmack?

      Ich halte das alles für Voodoo.

      Gebe ich dir ein grünes Glas mit Milch und frage nach dem Geschmack sagst du Waldmeister obwohl es nur Lebensmittelfarbe ist. Merkst du was?

      Kopfsache, alle sagen der Verdampfer xyz schmeckt sooo geil und alle schreien jaaaaa.

      Wenn ich dann etwas von Nuancen des Aromas lese die man schmeckt klopf ich mir auf den Schenkel.

      Für MICH Bullshit....Strom, Draht, Watte, Liquid >>> Dampf >>> Ende Gelände


      Der spielt nicht, der will nur beißen. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von herr_k ()

    • :lieb:

      Wenn man urplötzlich zum Dampfen "verführt" wird,
      keine Ahnung hat von der Materie, keinen Plan und auf so ein grandioses Forum, wie dieses hier trifft,
      und liest, wer wie lange dampft, und demzufolge ja Ahnung haben muss,
      dann glaubt man eigentlich jedem alles...
      So ging es mir im letzten Mai und ist überhaupt nicht böse gemeint!

      Es beruhigt ungemein, diese kleinen Outings nebenbei, und ich stelle erleichtert fest,
      wir kochen alle nur mit Wasser.
    • Zitterbacke schrieb:

      nicht böse gemeint!
      Ich habe auch nichts böse verstanden :)

      Es ist nur so das mir die Frage niemand, egal ob hier, in anderen Foren, beim Offi oder auf einem Stammi, plausibel beantworten kann.

      Alle reden von Geschmack blahfasel, musse dies und das und jenes und nur die Watte, nur der Coil und überhaupt nur der Verdampfer und blah und blubb.

      Wenn ich dann mit meiner stumpfen Behauptung / Frage um die Ecke komme was das soll, warum weshalb wieso und wieso der 150€ Verdampfer besser schmecken soll als der Clone für 25€ dann kommen Ausflüchte und fadenscheinige Erklärungen.


      Der spielt nicht, der will nur beißen. :D
    • @herr_k

      Jeder zieht, wickelt, dampft anders.
      Klar.
      Ich jedoch ziehe, wickel und dampfe im Grunde immer gleich.
      In einem relativ schmalen Widerstandsbereich, mit mittlerweile dem gleichen Draht.
      Ich habe meinen bevorzugten Luftdurchlass und stets um die 50 Watt Leistung.
      Wenn ich jetzt Pinkman im Omamizer und Ulton Prime Ding habe, werden nicht nur verschiedene Nuancen betont.
      Man könnte sogar nichtmal vermuten, dass es das gleiche Liquid ist.
      Obwohl ich in beiden VD den gleichen Draht mit identischem Widerstand und Leistung verwende.