Kick durch "Raucherritual" durchbrechen

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    • Kick durch "Raucherritual" durchbrechen

      Hallo,
      Wie ich ja schon bei meiner Vorstellung geschrieben habe, habe ich schon einmal eine zeitlang gedampft, bin aber wieder rückfällig geworden durch einen Crash meiner Dampfe.
      Nun möchte ich wieder den Glimmstengeln entsagen und dampfen.
      Jetzt habe ich ein Problem. Während meiner Zeit des Dampfens hatte ich immer das Gefühl dass mir etwas fehlt.
      Das Anzünden des Feuerzeugs irgendwie. Hört sich blöd an, aber war so.
      Habt ihr einen Tipp wie ich gegen dieses Raucherritual ankämpfen kann oder wie sich dieses Gefühl umgehen oder eindämmen lässt?
      Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus.
      Gruß
      Luna2018
    • Moin Luna,

      mir ist es auch ein bisschen ähnlich ergangen. Immer, wenn Schmacht kam und ich Bock auf ´ne Zigarette gekriegt habe, merkte ich auch, dass ich ´ne ganze Zeit gar nicht gedampft hatte. Und so ein bisschen das Gefühl beim Dampfen, dass etwas fehlt, hatte ich auch eine Zeit lang.

      Das Gehirn braucht wohl ein bisschen, um mit dem Nikotinnachschub nicht mehr die jahre- oder jahrzentelang antrainierte Kippe in Verbindung zu bringen, sondern dieses merkwürdig anmutende Dampf-Gerät. :kopfkratz: Jedenfalls erkläre ich es mir so, und im Laufe der Zeit (vielleicht nach ein paar Wochen, kann das gar nicht so genau benennen) war diese "Mangelerscheinung" bei mir jedenfalls verschwunden. Wenn ich jetzt Schmacht kriege, geht der Griff zur Dampfe. Also: Dranbleiben und den Brägen umtrainieren.

      Außerdem geht das Nikotin beim Dampfen wohl auch langsamer in den Kreislauf über, und kickt nicht so wie bei der Kippe, wo das durch irgendwelche schrägen Zusätze sogar noch gefördert wird. Da muss man sich wohl auch erstmal dran gewöhnen.

      DTL und MTL hast du schon beides ausprobiert?
    • DTL und MTL ist einmal das Backedampfen und einmal das auf Lunge dampfen, oder? Wobei ich immer noch nicht weiß was was ist. Sorry.
      Ich kann dir gar nicht genau sagen was ich gemacht habe. Einfach gezogen wie an einer Ziggi, aber den Dampf hat man ja automatisch erst einmal in den Backen. Vielleicht kannst du mir ja den Unterschied erklären zwischen beiden Arten, denn ich bin da mit null Hintergrundwissen rein gegangen. Hab es einfach irgendwie gemacht mit.
      Wäre echt lieb von dir, wenn du mich aufklären würdest.
      Gruß
      Luna2018
    • Ich würde einfach Ritual durch Ritual ersetzen :)
      Wir sind im Augenblick dabei, zu prüfen, ob es im öffentlichen Interesse liegt, ihnen mitzuteilen, ob wir die Informationen haben, die Sie erbitten, und ob es, sollte das der Fall sein, im öffentlichen Interesse liegt, Ihnen diese Informationen zur Verfügung zu stellen.
    • Das hört sich jetzt ebenso "blöd" an, aber mir half eigentlich nur die Selbstbeherrschung.
      Das Gefühl, mal eine rauchen zu wollen habe ich nach 4 Monaten noch immer alle paar Tage einmal, es verschwindet aber fast ebenso schnell, wenn ich kurz 1-2 Nachteile reflektiere.
      Gruß, Harvey56

      Rechtschreibfehler sind auf ein fehlerhaftes Speichermanagement zurückzuführen.
    • Es ist normal dass es etwas dauert, bis sich „festgefressene“ Rituale durchbrechen lassen.
      Ich habe über 30 Jahre geraucht und bin nun im 3. rauchfreien Jahr.

      Auch bei mir wollten die Finger ständig etwas zu tun haben, wenn ich zu Beginn gedampft habe.
      So nach etwa 4 Wochen war das „Ritual“ dann gebrochen; der Griff nach der Dampfe hat es ersetzt.

      Wichtig ist, dass du einfach durchhältst und dir dessen auch bewusst bist.
      Sind besondere "Momente" jene Augenblicke, die Kürze suggerieren und Ewigkeiten meinen?

      Viele Grüße, Mia :winke: :happy2:
    • @Luna2018
      Ich habe bei mir festgestellt, dass ich meine 34 Jahre lang mit Inbrunst gepflegten Rituale beim Selbstdrehen perfekt durch neue Rituale beim Selbstwickeln ersetzen konnte. Einfach nur Dampfen ohne Beschäftigungs- und Ablenkungseffekt hätte bei mir wahrscheinlich auch nicht funktioniert, da hätte ich entweder beides sein lassen oder würde wieder am Glimmstengel hängen.
    • Dass am Anfang etwas fehlt ist ganz normal. Es geht ja nicht nur um eine Nikotinabhängigkeit, sondern um den ganzen anderen Müll, der in den Pyros so enthalten ist. Allen voran die sogenannten MAO-Hemmer. Das dauert halt einige Wochen, bis das Zeug keinen Einfluss mehr hat. Beim einen früher, beim anderen später. Ist natürlich auch Kopfsache dem ganzen den Wind aus den Segeln zu nehmen..
      UNFUCK THE WORLD - if not us, who? - if not now, when?
    • Bei mir ist dann wohl der Schweinehund besonders groß. Schon alleine der Anfang (ich habe seit heute meine neue Dampfe, eine Exceed D19 in Betrieb) ist irgendwie schweineschwer. Ich habe, auf Anraten der Verkäuferin im Dampfer-Shop, noch Zigaretten liegen (nach dem Motto "Ich könnte wenn ich will, aber ich will ja nicht"), aber die Versuchung ist einfach zu groß. Das neue Liquid Acapulco blue von Puro schmeckt mir, brennselt aber nach ein paar Zügen auf der Zunge. Ich habe es schon durch Beigabe von 0er Liquid von 12 mg runtergedrosselt, aber es brennt immer noch. Und dann eben die Zigaretten. Ich greife immer mal wieder zu. Ärgere mich über mich selbst, aber der Schweinehund ist einfach zu groß. Ich will es unbedingt schaffen von den Pyros wegzukommen, denn von der Luft her wäre es echt gut und dem Portemonnaie käme es auch zu Gute.
      Habt ihr Tipps für mich wie ich mich selbst stärken kann?
    • Hi,

      in den ersten Woche hatte ich auch ständig das Gefühl, "so nun auf dem Weg zum Bus eine Pyro". Ich hatte Tabak, Blättchen und Filter noch ca. 3 Wochen nach Beginn mit der Dampfe immer in der Tasche.
      Bevor ich aber eine gedreht hatte, hatte ich zuerst ein paar Züge an der Dampfe genommen, meistens MTL. Nach ca. 1-2 Minuten war der "Schmacht" vollkommen weg.
      Will damit sagen, das Gehirn hat sich nicht nur an Nikotin, Gift und sonstiges Gewöhnt, sondern eben auch an Rituale. Da ich das Drehen immer als Lästig empfunden habe, viel es mir natürlich sehr leicht, 5x Klick und Ziehen. ;-)

      Je länger je mehr merke ich aber, dass mein Gehirn umschaltet und bei Nikotinschmacht nicht mehr auf die Pyro zielt sondern auf … 5x Klick.

      Versuche mal andere Liquids und vielleicht helfen auch die Salt Nic Shots. Diese sind milder als die alten Nikotinshots. Ich habe gestern ein Liquid gedampft was ich als erstens selber angemischt hatte und mit alten "normalem" Nikotin angemischt hatte. Ich musste zum Ende den Verdampfer auswaschen und neu Bewatten und neues Liquid mit SaltNic nehmen. Kann das alte nicht mehr Dampfen.

      Vielleicht kannst Du auch, je nach Gerät, mit der Leistung am Akkuträger und der Airflow spielen. Weniger Luft, weniger Leistung, mehr Luft, mehr Leistung... usw. Das hat auch noch einen grossen Einfluss auf den Throat Hit.

      Bei den Ritualen musst Du halt kucken neue zu machen. Den 5x Klick funkt bei mir schon ganz gut und meinem Gehirn bereits mitzuteilen, Nikotin kommt.

      Gruss
      Simon
    • Also die fehlende Beschäftigung hat mir als jahrzehntelanger Selbstdreher auch anfangs schwer zu schaffen gemacht. Ich saß abends auf der Couch und hab n Föhn bekommen weil meine Hände eine Kippe drehen wollten... ich hatte dabei noch nicht einmal Lust sie auch zu rauchen.


      Ich hab dann einiges probiert - vom Karten legen bis zum bauen eines Modellbausatzes... hat irgendwie nicht wirklich funktioniert... dann habe ich verstanden was mich da wirklich so plagt:

      Ich habe mein Hirn über all die Jahre programmiert... angenehme Situationen mit dem rauchen verknüpft... essen/rauchen, pause/rauchen, Kaffee/rauchen, Musik/rauchen usw...

      Ich hab dann gezielt angefangen mich „umzuprogramieren“... das dampfen in diesen Situationen zu celebrieren und bewusst zu genießen - nicht nur die schnelle Befriedigung zu suchen . ..
      Meine Hände sind mit meinen Tubes mittlerweile ausreichend beschäftigt, zumal ich einige noch mit Spinnern ausgestattet habe...

      Es hat bei mir ca. zwei Wochen gedauert bis ich diese „Rituale“ umgestellt hatte... Danach wurde mir auch bewusst, dass mir eigentlich nie wirklich das Nikotin gefehlt hat... es war der „Belohnungseffekt“ den ich unbewusst mit dem Bedarf nach Nikotin/rauchen gleich gesetzt hatte...


      Es ist wirklich unglaublich wie sehr einem der eigene Verstand etwas vorspielen kann... 8|
      "The way I see it, every life is a pile of good things and... bad things. The good things don't always soften the bad things, but vice versa, the bad things don't necessarily spoil the good things or make them unimportant."
    • Ich hab nach dem Erwerb meiner ersten Dampfe damals eine noch gut gefüllte Schachtel Ziggi zerdrückt und vor Ort weggeworfen.
      „Ich könnte wenn ich wollte“ ist bei Wackelkandidaten eine blöde Strategie.

      Ich bin tatsächlich wie @Scamps sehr schnell zum Selbstwickeln gewechselt und hab ohne Not am Abend gefühlt ne Rolle Draht in lustige Coils verarbeitet, viel probiert und gelernt.

      Muss kein Allheilmittel sein, aber ich hab bald zwei Jahre voll, ohne jeden Rückfall.

      Und das nach 1-1.5 Big Packs am Tag

      Kippen sind echt weit weg inzwischen - dafür bin ich jetzt Dampf Nerd ;-)
    • Ich weiß jetzt nicht, wie lange du wieder mit dem Dampfen eingestiegen bist. Bei mir hat der Umstieg 2 Monate gedauert.
      Ich habe zuerst immer die Dampfe genommen und erst hinterher geraucht. Bis ich soweit reduziert hatte auf 1-2 Pyros am Tag. Mich erstmal völlig vom Rauchen zu verabschieden war dann erstmal Überwindung.
      Für mich war die Geschmacksfindung und die richtige Dampfe wichtig. So dass ich wegen dem Geschmack und dem richtigen Throat hit (das Kratzen im Hals, kein Brennen!) mehr Lust auf dampfen bekommen habe.
      Mittlerweile, aber das wäre für dich wohl auch zu früh, kann ich meine Finger auch gut mit dem Selbstwickeln beschäftigen.
      Vielleicht doch sich mit guten Liquids beschäftigen oder wenn du es magst auch Selbstmischen? Für mich waren Fertigliquids alle zu sehr überdosiert.
    • Luna2018 schrieb:

      Bei mir ist dann wohl der Schweinehund besonders groß....


      ....Und dann eben die Zigaretten. Ich greife immer mal wieder zu. Ärgere mich über mich selbst, aber der Schweinehund ist einfach zu groß. Ich will es unbedingt schaffen von den Pyros wegzukommen....

      Warum setzt du dich so sehr unter Druck?

      Es ist doch vollkommen ok - gerade zu Beginn - wenn du zwischendurch rauchst :ja:

      Niemand verlangt von dir, dass du von heute auf morgen mit den Zigaretten aufhörst, außer du selbst. Dadurch machst du dir Stress und das ist kontraproduktiv.

      Mach langsam, reduziere stetig und irgendwann bist du die Pyros los.
      Jede nicht gerauchte Zigarette pro Tag ist schon ein kleiner Erfolg, sieh es doch mal so ;-)

      Mit selbst auferlegtem Stress kommst du nicht weit und du bist gefrustet
      Sind besondere "Momente" jene Augenblicke, die Kürze suggerieren und Ewigkeiten meinen?

      Viele Grüße, Mia :winke: :happy2:
    • Komischerweise hat mir nie ein Ritual gefehlt. Ich hatte ja meinen 5-Klick an - 5 Klick aus. Das ist so wie das "anzünden" oder das "Feuerzeug" für mich.

      Ja sicher, ab und an klopfe ich mir noch immer die Hosentaschen nach einer Schachtel Zigaretten ab, aber das wars dann auch. Da bin ich aber meistens sehr in Gedanken.
    • Moin :winke:

      Ich hörte erst (wegen 'ner Gastritis) mit dem Rauchen auf
      und fing nach ca. 7-9 Tagen mit dem Dampfen an,
      nicht wegen dem Schmacht nach Nikotin sondern,
      weil mir dass Gefühl was in den Händen zu halten, fehlte. :rolleyes:

      Dampfen wollte ich schon vorher immer,
      fand nur nie so recht den Anfang bzw den Mut dazu.
      Bei mir war aber auch vorprogrammiert;
      Dampfen anfangen und Rauchen ausschleichen, klappt nicht!

      Von daher, der 'kalte' Entzug ungewollt also vorher... ;-))

      Trotzdem sag ich auch, setz Dich nicht diesem Druck aus
      und rauch einfach mal eine...

      Das machen ganz viele so
      und kommen trotzdem von den Kippen weg :)
      Liebe Grüße, Erika :dreirad:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Frau_Tetzlaff ()

    • Wenn dir die Exceed D19 zu schwer ist, dann wird es schwierig und vor allem auf 50/50 VPG-Verhältnis eingeschränkt.
      Alternativ kannst du auch Verdampfer aus dem Selbstwickellager ausprobieren. (z.B. FeV)
      Diese lassen es fast alle zu, dass man das VPG-Verhältnis zugunsten des VG verschiebt. Viele erleben dieses Mischungsverhältnis aus weniger "harsch" oder "scharf".
    • Luna2018 schrieb:

      Habt ihr einen Tipp wie ich gegen dieses Raucherritual ankämpfen
      Ich mache das ganz anders, ich kämpfe gegen gar nix an. Wenn ich anfange, zu kämpfen, hab ich schon verloren nämlich.... :)
      Da kommt es wirklich drauf an, wie Du gestrickt bist, die Dampferei ist auch ein Weg der Selbsterkenntnis in diesem Punkt. Bei 5 Klick krieg ich ultraschlechte Laune und wenn ich nur selbstwickeln les, krieg ich Rauchdruck -> Späßle! Nein, krieg ich nicht, aber ebenfalls gaanz schlechte Laune. Frei nach dem Motto: jetzt mußt Du Dich plagen und büßen und jede Menge Zeit, Geld und Energie aufwenden - rauch doch einfach eine, so schön einfach, Kippe raus, anzünden, fertig.

      Deshalb "rauch" ich nun mit der Dampfe, muß mich nicht sehr umgewöhnen und lach jeden Raucher aus, weil der muß seine Kippe erst anzünden, während ich meine E-Kippe aus dem PCC nehm und sofort losdampfen kann. Ätsch, gewonnen :klatsch: Die hat natürlich Zugautomatik undsoweiterundsofort, ich bin jedenfalls zufrieden und mir fehlt gar nix mehr. Hat aber ne Weile gedauert, bis ich rausgefunden habe, was ich mir selber verpassen muß, damit mir eben nix mehr fehlt. Das wars mir aber wert.

      Viel Erfolg auf Deinem Weg, was auch immer dabei rauskommt.
      MtL only + RRP Multikulti
      Rauchfrei seit 1.3.2018

      Ich kauf nix!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VBDampferin ()