Verdampfer

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  • Verdampfer wandeln Liquid in Dampf um.
    Bei einer e-Zigarette werden die Inhaltsstoffe nicht wie bei einer Tabakzigarette verbrannt sondern verdampft. Alle Verdampfer, auch Atomizer genannt, funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Die Flüssigkeit (Liquid) wird meist über einen Glasfaser- (GF), einem Wattedocht oder Edelstahlsiebdocht (ESS) aus dem Depot zu einer Heizspirale transportiert. Diese arbeitet bei einer Temperatur von rund 200°C was zu einem sofortigen Verdampfen der auftreffenden Flüssigkeit führt, welche dann inhaliert werden kann.

    Grundlagenvideo







    Cartomizer

    Ist eine Wortschöpfung aus dem Englischen von Cartridge (Depot) und Atomizer (Verdampfer). Das Depot besteht bei Cartomizern aus Watte und die Heizwendel liegt innen in der Watte. Um das Gerät betriebsbereit zu machen wird das Liquid in die Watte gefüllt, je nach größe des Cartomizers haben diese eine unterschiedliche Kapazität. Es gibt kleine, dünne mit rund 1ml Fassungsvermögen und längere, dickere mit bis zu 5ml Fassungsvermögen. Cartomizer gibt es auch mit mehr als einer Heizwendel um mehr Liquid zu verdampfen. Diese nennen sich dann Dual Coil Cartomizer für 2 Heizwendel, oder Triple Coil bei dreien.Unschlagbare Argumente für Cartomizer sind der erschwingliche Preis und die einfache Handhabung.


    Watteverdampfer

    Watteverdampfer funktionieren im Prinzip genau so wie Cartomizer. Allerdings wird des Liquid nicht wie bei Cartos direkt, sondern über einen Docht an die Heizwendel abgegeben. Dies kann sowohl aus Glasfaser als auch als Edelstahlsieb bestehen.


    Tankverdampfer

    Wie der Name schon sagt wird bei diesen Verdampfern das Liquid aus einem Tank bezogen. Hier trifft das Eingangs beschriebene Verfahren am besten zu. Diese Systeme enthalten keine Watte sondern besitzen lediglich einen Docht zum Flüssigkeitstransport.


    Dual Coils

    Dual Coils sind eine spezielle Art von Verdampfern. Sie beinhalten zwei (dual) Heizwicklungen (coils) welche parallel geschaltet sind. Dadurch wird eine größere Menge des Liquids verdampft, was zu einem stärkeren Dampfergebins führt.


    Selbstwickler

    Hierbei handelt es sich um eine Art Rohbau eines Verdampfers. Sie haben einen Sockel, an dem der Akku angebracht wird und eine Befestigung für die Heizwendel ist. Diese Heizwendel muss von dem Nutzer selbst gewickelt werden. Darauf kommt dann eine Hülse geschraubt in der sich das Depot befindet oder eine Befestigung angebracht ist um ein Depot anzubringen, je nach Modell. Für die Heizwendel werden für gewöhnlich eine hitzefeste Glasfaser und ein hochohmiger Draht verwendet. Beim Draht haben sich 2 Kategorien durchgesetzt. Zum einen die sog. Kanthal Legierung, die einen sehr hohen elektrischen Widerstand aufweist und Nickel-Chrom, der ebenfalls hohe Widerstände aufweist, jedoch weniger als der zuvor erwähnte Kanthaldraht. Allen Selbstwicklern ist gemein, dass sie eine selbst erstellte Heizwendel haben. Hierfür verwendet man Glasfaser und wickelt nun den Draht spiralförmig um die Glasfaser. Hierbei empfiehlt es sich eine gerade Büroklammer oder ähnliches parallel zur Glasfaser zu halten um dem Ganzen mehr Stabilität zu geben. Nach dem Anbringen der Heizwendel auf dem Verdampfersockel wird diese sog. Wickelhilfe entfernt. Es ist sehr empfehlenswert mit einem Multimeter den Widerstand der angebrachten Heizwendel zu kontrollieren um einen etwaigen Kurzschluss auszuschließen. Berühren sich die einzelnen Windungen der Heizwendel beispielsweise, so sinkt der elektrische Widerstand und der Akku kann einen Kurzschluss erleiden. Die Argumente, die für einen Selbstwickler sprechen sind zum einen die Variabilität hinsichtlich Geschmack, Dampfentwicklung und Flash und geringe laufende Kosten, da die Kosten für die Mengen an Glasfaser und Heizdraht für eine Wicklung im Centbereich liegen. Dem gegenüber stehen die recht hohen Anschaffungskosten. Sie erfordern allerdings auch etwas Geduld und Übung.

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