Wickelanleitung Corona

  • Der Corona V1, V6 und V8 wickeln sich identisch und manchmal erscheint es dem Besitzer unmöglich einen befriedigenden Durchfluss zu erreichen. Andere wiederum schwören, dass es keinen Verdampfer gibt, der einfacher zu wickeln sei. Aus meiner langjährigen Nutzungspraxis des Corona habe ich eine Wickelanleitung erstellt, welche die Knackpunkte klar aufzeigt und am Ende einen guten Durchfluss und Geschmack ergibt. Viele Wege führen nach Rom, das ist meiner für eine DL-Wicklung mit Ni80 fine fused Claptons mit 0,16 Ohm und 52 Watt.


    Alternativen: Wickelanleitung YMG: LINK


    1. Ausgangslage

    Vor dem Wickeln brenne ich die Coils frei, durch Betätigen des Feuerbuttons ohne Watte. Die Leistung hierzu etwas reduzieren und es genügt, wenn die Coils hellorange werden, sie müssen nicht als Glühwendel den Raum erleuchten. Solange sie noch glühen, aber OHNE DEN FEUERBUTTON ZU BETÄTIGEN UND DEN AT NASS ZU MACHEN nur die Coils unter fließendem Wasser abspülen.


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    2. Die Vorbereitung der Watte

    Die Watte bestimmt wie viel davon benötigt wird. Connton Bacon prime fällt sehr wenig beim dampfen in sich zusammen, daher muss weniger Watte, als z.B. mit Muji-Pads eingefädelt werden. Ich halbiere einen Strang und zupfe mir die erforderliche Menge ab. Anschließend verzwirble ich ein Ende.


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    3. Einfädeln der Watte

    Das Einfädeln mache ich mit etwas Schwung und halte den AT dabei fest. Der untere Strang war etwas zu dick und da ich das sofort spüre, halte ich kurz an, zupfe etwas vom noch nicht durchgezogenen ab und ziehe weiter.


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    4. Erstes Trimmen der Watte

    Direkt nach dem Einfädeln schneide ich die Watte ein erstes mal ab.


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    5. Ausfluffen der Watte

    Dies ist ein wichtiger Schritt: Mit einer sehr Spitzen Zange entferne ich ca. 50% der eingefädelten Watte. Sitzt die Watte stramm im Coil, fange ich direkt neben der Coil mit einem Zinken der Zange an. So ziehe ich das überflüssige Wattematerial aus der Coil heraus. Im Bild leider schlecht sichtbar, man kann durch die Watte locker durchschauen.


    Die hier abgebildete Menge ist das Maximum an Watte, damit Durchfluss und Geschmack stimmen!!!


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    6. Zweites Trimmen der Watte

    Nach dem Ausfluffen der Enden trimme ich sie nochmal. Die Länge ist ein Erfahrungswert, die von der Höhe der Coils abhängt. Sie sollen sich unter der Coil treffen, aber nicht überlagern!


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    7. Umklappen der Watte

    Jetzt die Watte mit einer Keramikpinzette auf die Dochte legen und leicht andrücken. Es muss ein leichter Bogen entstehen, ohne die Watte im Bogen zu komprimieren! Noch ist unten in der Mitte eine Spalte zu sehen, das macht absolut nichts.


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    8. Befeuchten und Nachmodellieren

    Ich befeuchte die Watte auf 2 Arten: Zum einen mache ich den Tank übervoll. Die trockene Watte saugt sofort alles auf, was aus dem Tank kommt und die Luft zwischen Dochten und Watte wird verdrängt. Zum anderen natürlich einfach von oben auf den Coil träufeln und den Feuertaster kurz betätigen.


    Die feuchte Watte modelliere ich anschließend sehr sorgfältig nach und lege alle Häarchen eng an den Strang an. Zuletzt nutze ich die Pinzette um einen Tunnel unter der Coil zu formen. Auf dem lettzten Bild gut zu sehen: Die Watte steht nirgend (vor allem im Bogen) über das Deck über. Somit wird sie nicht nach innen weggedrückt, wenn man die Topcap aufsetzt.


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