Dampfen mit Asthma? Rauchentwöhnung? Schlimmere Sympthome?

  • Hallo ihr Lieben!


    Vorweg möchte ich keinen mit Astmah zum Dampfen animieren. Astmah ist eine ernst zu nehmende Erkrankung und sollte im Vorwege mit seinem Arzt abgesprochen werden. Dieses Thema wittmet sich eher den Dampfern die bereits Astmah haben, es aber ungerne aufgeben wollen oder mit dem Dampfen oder Rauchen nicht aufhören können. Auch jene die mit ihrem Arzt des Vertrauens schon darüber gesprochen haben. Ich leide unter allergischem Astmah, was hier nochmal zu differenzieren ist.


    Folgende Angaben sind Erfahrungswerte und treffen nicht auf jeden Menschen oder jede Konstitution zu. Daher alle Angaben ohne Gewähr.


    Ich fange ganz am Anfang an. Wen das nicht interessiert, unten sind nützliche Tipps aufgelistet.


    Beim Rauchen entsteht nicht nur eine Nikotin Abhängigkeit. Durch die permanente Kohlendioxid Zufur ensteht auch hier eine Abhängigkeit. In Tabak wurden MAO Hemmer nachgewiesen, die stark Antidepressiv wirken. Dann die Zusätze. Aromatisierte Tabake aktivieren das Belohnungszentrum. Keine Angaben mehr zu Nikotin stärken, was unheimlich oft zu Überdosierungen und Suchtverstärkung führt. Einfach mal Pfeife rauchen, da wird das nochmal deutlicher! Angst haben sollte man erst nach der Erfahrung! Zur Not einfach einen guten Arzt fragen, da ein kalter Entzug nicht ohne ist! Unterschätze das bitte nicht. Auch 2-3 Monate danach kann man ein geistiges Ungleichgewicht feststellen. Bei der Dampfumstellung ist das auszuhalten.



    Was fiehl mir auf bei der Dampfumstellung: Meine Allergien waren nicht besser. Auch das Astmah verschlimmerte sich. Ich war echt unruhig. Hatte Hitzewallungen und wurde melancholisch bzw. gereitzt. Vermehrtes schwitzen. Schlaflosigkeit. Appetitlosigkeit.



    Ja! Es gibt Situationen da sollte man etwas warten. Zum Beispiel wenn der Job sehr hart ist. Wenn das Dampfen einen in den Bann zieht, kommt man eh immer wieder zurück. Warum?



    Die Tage vergehen und nach wenigen Tagen spührt man schon eine Veränderung. Logisch! Wer sich mal die Blutdruck verändernden Faktoren angesehen hat, weiß dass sich das sehr schnell umstellt. Manche sagen 24 Stunden. Studien sagen viel wenn der Tag lang ist.. Aber der eigentliche Effekt liegt in der Lunge.



    Die Haut wirkt plötzlich frischer, man sieht gesünder aus. Auch Sport ist kein großes Manko mehr. Treppen steigen geht federleicht. Trotzdem Astmah? Na dann halt mit einem Schuß Menthol - wirkt wunder! Die Technik sollte
    sehr beobachtet werden. Hierzu einfach mal in der Suchfuktion gucken, da stehen genug Themen drin sollte es mal kratzen oder kokeln usw.. Der Kaffee schmeckt wieder! Die Umgebung riecht wieder schön... Oder auch nicht! *gg
    Und dann dieses Fass an Energie! Oh man hat man Energie! Wenn du dies auch feststellst, tue deinem Körper doch etwas gutes. Sport und viel Flüssigkeit treibt die Entgiftung vorran und mindert das Astmah. Denn die Lunge transportiert über einen Flüssigkeitsfilm das Liquid einfach wieder aus der Lunge. Ganz natürlich. Echt abgefahren. Aber noch siehts aus wie auf ner Deutschen Autonahn. Bis da wieder alles flüssig läuft, braucht eben seine Zeit. Daher hab geduld und unterstütze deinen Körper. Bitte mache nicht den Fehler und greif zur Zigarette. Mischkonsum ist bei Astmah echt gefährlich. Rauchen stört den Regenerationsprozess und du wirst möglicher Weise husten und riskierst im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung. Es gibt Menschen die hier keine verschlimmerung Feststellen. Ich verweise dennoch auf die Funktion der Lunge.



    Dann kommen die Momente wo du staunst. Der Suchtdruck lässt nach! Ja du vergisst zu Dampfen!? Wie geht das denn? Trotz Nikotin? Es ist und bleibt ein Nikotinersatz und eignet sich sehr gut zum Entwöhnen. Gib dir aber Abstände von mindestens 3 Monaten, solltest du ganz aufhören wollen. Das macht sonst echt matschig im Kopf.



    Nach einer langen Weile kannst du das Ding schonmal einen Tag stehen lassen. Alles schmeckt wieder. Du hast Energie. Dieser blöde Husten ist weg. Du rastest nicht gleich aus wenn mal keine kippe da ist. Du riechst gut und die Leute mögen dich riechen. Es macht Spaß. Du kannst besser schlafen. Das Essen schmeckt wieder und du hast wieder hunger. Dein Körper witmet sich anderen Baustellen, da die Dauerbelastung sich verändert hat.



    Entscheide selbst. Mich hat Dampfen sehr begeistert und das tut es noch heute. Ich kann endlich wieder Sport machen! Meine Lungenwerte haben sich von 67% auf 96% verbessert. Meine Ärztin duldet Dampfen, ich habe jedoch absolutes Rauchverbot! Das wird wohl irgendwie seinen Sinn haben. Bin aber auch kein Arzt.



    Paar kleine Tipps:
    - Selbstwickler sind Watungsintensiv. Bedenke hier Drahtsorten und Watte -> Nur das beste!
    - Menthol kann den Umstieg erleichtern und erspart ab und zu das Astmahspray
    - achte penibelst auf die Technik
    - lass den Knopf ein paar Sekunden voher los und zieh frische Luft nach ( Ist auch gut für deine Geräte!)
    - Dampfe einen höhren VG Anteil
    - Nikotin klein halten, darf nicht kratzen
    - Aroma nicht zu hoch dosieren ( manchmal reichen 2%)
    - Verdampfer nicht zu heiß dampfen
    - Viel Trinken!!!
    - Heizungluft und Dampfen mit Vorsicht
    - Subohm oder Backendampfen? (Dosierungen anpassen!)
    - Verdampfer ist nicht verdampfer, bei dem einen merkste nichts, bei dem anderen schallerts!



    Ich hoffe das war nun nicht zu viel, solltest du Fragen haben oder sich jemand angesprochen fühlen - schreibt mich gerne an! Ich kann dir nicht versprechen das meine Angaben zutreffend sind, auch darfst du mich gerne korrigieren. Denke daran jeder ist Individuell und sollte nach seinen eigenen Erfahrungen Dampfen.


    Gut Dampf!


    Liebe Grüße
    Lenni

  • So mal etwas von mir dazu.


    Naja das glykol haben wir ja auch im asthma Spray als Zerstäuber wenn es net gerade eins der Pulver Teile ist.


    Das sich dampfen auf asthma negativ auswirkt? Gute Frage.
    Denn Asthma kann ne ganze Menge Auslösen.
    Das muss net unbedingt Rauch oder Dampf sein.
    Im Endeffekt ist ja eine Art von Anfall das verkrampfen der Atemwege wodurch man weniger Luft bekommt.


    Ich hab jetzt meine dampfe über 1 tag ( knapp 3 Wochen ohne pyro Stange) nur viel es schon auf das ich im bett freier Atmen konnte und weniger Geräusche machte.


    Gut ich bin kein extremer Asthma Patient aber sowas wie Staub reizt bei mir etwas.
    Bin erst so 5 Monate bekannt mit Asthma.

    Einmal editiert, zuletzt von Laen ()