Wann Akku verschlissen?

  • Mahlzeit.


    Sorry, anscheinend bin ich zu dumm für die Suchfunktion (ich bin doch bestimmt nicht der erste mit dieser Frage).


    Ab wie viel % der Nennkapazität gilt ein Akku als verschlissen?
    Und / oder ab dem wie vielfachen des Innenwiderstandes?


    Gibt es außer mechanischen Beschädigungen und versehentliche Tiefentladung (=defekt) noch etwas zu beachten, was Hinweise auf erhöhte Gefärdung liefert?



    Danke.

    Gruß, Harvey56


    Rechtschreibfehler sind auf ein fehlerhaftes Speichermanagement zurückzuführen.

  • Eine Daumenregel ca. 80% der ursprünglichen Kapazität.
    Desweiteren, auch ohne Messungen, wenn der Akku beim Laden
    merklich wärmer wird, als ein gleicher, neuer Akku.
    Wenn Akkus kritisch werden, dann meist beim Ladevorgang.
    Auch ein Akku der nicht mehr voll geladen werden kann,
    z.B. nur noch auf 4,0 Volt, gibt langsam den Geist auf.

    Grüsse aus dem Bergischen Land und "Gut Dampf", Klaus. :great:

    Einmal editiert, zuletzt von brummer ()

  • Daumenwerte bei denen man besser aussotiert:


    • -20% Kapazität
    • >50mΩ Innenwiderstand
    • Pluspolkappe eingedellt
    • evtl. nach Stürzen


    Edit: @brummer war schneller. :thumbsup:

    Viele Grüße 101%

    3 Mal editiert, zuletzt von 101% ()

  • Dazu sollte man auch auf Akkus die stärker nach "Elektroschmor" (abgebrannte Elektronik) beim (und auch nach dem) Laden riechen sowie Akkus die nach dem Laden nach ein paar Tage nicht mehr die volle Spannung (ca. 4,2V) haben.


    Bei mechanische Schocks (z.B. Stürze) konnen auch die Sepparatoren beschädigt werden und im Zweifel den Akku lieber Fachgerecht entsorgen.

    Smileys sind was für Mimimimiiis

  • Kann es sein, dass verschlissene Akkus auch nicht mehr die Ladeschlussspannung erreichen? Wobei ich mich frage, woran ein Ladegerät das erkennen will. Das hat ja eigentlich nur die Ladeschlussspannung als Merkmal, dass ein Akku komplett geladen ist. Setzen halbwegs intelligente Ladegeräte möglicherweise auch die Spannungssteigerung zum Ladestrom in Relation?


    Trotzdem hatte ich letzte Woche einen VTC5a (sechs Monate alt und der zugegebenermaßen ein wenig gequält wurde) bei dem zwei Ladegeräte (XTAR VTC4 u. Opus) bei 4,1V den Ladevorgang beendeten.


    Nachgemessen hatte der Akku einen Innenwiderstand von 50mΩ. Der ist jetzt auf dem Akkufriedhof.


    Im Grunde kann man sowas aber nur feststellen, wenn man ein etwas besseres Ladegerät hat. Mit diesen Ganz einfachen Geräten die ja meist nur LED-Indikatoren haben ist das eigentlich nicht möglich.

  • Das OPUS bietet ja schon die Möglichkeit der Innenwiderstandsmessung. Dafür muss man dies aber separat anstossen, was ich zugegebenermassen fast nie getan habe.
    Ein weiterer Grund, der (für mich( für das MiBoxer C4-12 spricht. Beim einlegen eines Akkus wird der Innenwiderstand automatisch angezeigt und es fällt quasi direkt ins Auge,
    wenn dieser zu hoch ist. Bisher hat noch keiner meiner Akkus mehr als 0,28 Ω angezeigt.

    Gruß vom Teddy


    Stammtisch-Ruhrpott3.png Ruhrpott-Stammtisch am 29. Juni 2019 in Marl..... KLICK

  • Danke an alle.


    Jetzt werde ich erschlagen, aber den Innenwiderstand habe ich mangels Alternativen auf dem DNA per Escribe ermittelt.
    - Akkuspannung und Strom zur Grafik hinzufügen
    - 65W (bei 3 seriellen Akkus) => feuern => loslassen
    - R = delta U / I mit Delta U = Spannung unmittelbar nach dem Feuern minus Spannung während des Feuerns.


    Ich kenne zwar die Meßungenauigkeit nicht, aber zur Abschätzung passt es offenbar sehr gut. 22mΩ kamen bei recht frischen VTC6 raus und so sind sie auch im Datenblatt angegeben. Dann werde ich das ab und an zur Beobachtung so machen.

    Gruß, Harvey56


    Rechtschreibfehler sind auf ein fehlerhaftes Speichermanagement zurückzuführen.

    Einmal editiert, zuletzt von Harvey56 ()

  • Setzen halbwegs intelligente Ladegeräte möglicherweise auch die Spannungssteigerung zum Ladestrom in Relation?


    Natürlich. Spannung steht immer mit Verhältnis zum Ladestrom. Ich sag mal so. Übliche Ladegeräte laden das Akku konstant mit 0,5-1A auf. Sobald der Ladestrom runter als 0,5-1A geht, steigt die Spannung ein um es wieder auf 0,5-1A erhören zu können. Irgendwann werden die 4.2V erreicht und das Akku wird demnächst "voll gepackt". Sobald der Ladestrom auf 0A ist, ist dass Akku "voll".


    Man sagt dass am gesündesten ist ein Akku zu laden mit einem Ladestrom von 10% Kapazität des Akkus. Das bedeutet, hat ein Akku Kapazität von 2600mAh wird der mit 0,26A geladen. Das dauert natürlich länger als eine ladung mit den üblichen Ladegeräten.


    2600mAh = 2,6A
    2,6A * 10% = 0,26A


    Wobei ich mich frage, woran ein Ladegerät das erkennen will. Das hat ja eigentlich nur die Ladeschlussspannung als Merkmal, dass ein Akku komplett geladen ist.


    Das wird in dem Ladegerät geregelt. Hat ein Akku eine Schutzplatine, wird das dadurch geregelt.


    Es gibt Ladegeräte wo man die Kapazität am einfachsten messen kann. Das Akku im Ladegerät erstmal komplett entladen und danach wieder vollladen. mAh wird dementsprechend dein Wert was das Akku zu sich "genommen" hat.


    Trotzdem hatte ich letzte Woche einen VTC5a (sechs Monate alt und der zugegebenermaßen ein wenig gequält wurde) bei dem zwei Ladegeräte (XTAR VTC4 u. Opus) bei 4,1V den Ladevorgang beendeten.


    Kann sein dass dein Akku eine Nennspannung von 3,6V hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Rivside ()

  • ist dass Akku "voll".

    Wie kommen so viele Menschen auf die Idee ein Akku sei ein Neutrum, sprachlich gesehen? :kopfkratz:
    Akku kommt von 'der Akkumulator' und ist ein männliches Substantiv:
    https://www.duden.de/suchen/dudenonline/akkumulator

    Wir sind im Augenblick dabei, zu prüfen, ob es im öffentlichen Interesse liegt, ihnen mitzuteilen, ob wir die Informationen haben, die Sie erbitten, und ob es, sollte das der Fall sein, im öffentlichen Interesse liegt, Ihnen diese Informationen zur Verfügung zu stellen.


    dampferhut.gif

  • Ist ja nichts direkt an dich, du warst nur der Kandidat den es getroffen hat :)


    Aber es fällt mir halt auf, dass immer mehr Menschen eben 'das Akku' sagen (und die leben schon ihr Leben kang hier) und sich mir die Nackenhaare aufstellen.


    Also: Nimm es mir nicht krumm...

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  • :lach:

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  • Ich kenne ja auch viele die "das Akku" sagen (sogar Techniker) deswegen hab mir das so beigebracht...

    Wenn was aussieht wie ein Phallus, ist es männlich und ein "der".
    Deshalb nennt meine Freundin meinen Schniedel liebevoll "das Stummelchen" ;(:bawling:

    he who goes to sleep with itchy butt, wakes up with stinky fingers

  • :lach:

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  • Der, die oder das?

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  • Hallöchen

    ich häng mich hier mal ran,da ich keine Ahnung von Akkus habe.

    Lese mich erst langsam ein.

    Habe ein ganz einfaches Ladegrät für 2 Akkus,und möchte mir jetzt eins holen für 4 Schächte.

    Damit ich dann ablesen kann wann ein Akku hin ist.

    Habe folgendes gefunden "Folomov A4 Ladegrät"kann ich das nehmen ist das ok für mich?

    footer1555571008_19169.png

    Backenhörnchen mit 4 Dampfen^^

  • Wie willst Du daran erkennen, wann der Akku "hin" ist?

    Bin mir nicht sicher, aber eine Kapazitätsmessung hat es nicht, oder?

    Grüsse aus dem Bergischen Land und "Gut Dampf", Klaus. :great:

    Einmal editiert, zuletzt von brummer ()

  • Der Lader zeigt ja nicht mal an, wie hoch die Kapazität ist (% nutzt nix - 100% sind 4.2V).


    Opus BTC 3100 kann Kapazität und Innenwiderstand. Hat aber einen nervigen Lüfter.


    Am sonstem: Neues Ladegerät für 18650 Akkus

    Gruß, Harvey56


    Rechtschreibfehler sind auf ein fehlerhaftes Speichermanagement zurückzuführen.

  • Opus BTC 3100 kann Kapazität und Innenwiderstand. Hat aber einen nervigen Lüfter.

    Es gibt auch das Opus BT-C100 (-3000).


    Das kann halt nur einen Akku zur Zeit, aber dafür alles an Analyse was der große Bruder kann. Und zwar auch sehr ordentlich, wie dieser Reviewer nach Test behauptet. Und macht keinen Lärm, die Abwärme von einem Akku wird es auch so noch los.


    Detti Kostet einen schlanken Zwanni beim üblichen Verdächtigen. Halte daher ein "normales" 4-Schacht Ladegerät + das kleine Opus für eine sinnvolle Kombi, man analysiert die Akkus ja nicht dauernd sondern nur alle paar Wochen/Monate mal. Kommt man wohl auch preislich sinnvoller bei weg (verglichen mit einem 4-Schacht Analyseladegerät).

    Einmal editiert, zuletzt von Paracelsus ()