Widerstand und Blutdruck!!!!

  • Hallo zusammen,


    leider kann ich es mir nicht verkneifen und muss zu diesen Thema etwas schreiben.
    Mir scheint, es ist ein völlig unzerstörbares Internetmärchen, das eine Wicklung für eine gewissen Zweck einen gewissen Widerstand haben muss, damit es schmeckt ;(:nein::bawling::stop:
    Ich spreche jetzt NUR vom geregelten dampfen, das wohl die die meisten Dampfer betreiben, die mechanisch Dampfer hoffe ich wissen was sie tun :zaehne:
    Wenn ich manche Beiträge lese steigt bei mir immer wieder der Blutdruck sprunghaft an, wenn sich manche Leute wieder einmal an einen gewissen Widerstand festkrallen :kopfkratz:
    Was wesentlich wichtiger ist, ist der so genannte "Heat Flux", er wird in Milliwatt pro Quadratmillimeter angegeben und beeinflusst im wesentlichen den Geschmack.
    Als Beispiel nehme ich eine Wicklung mit 0,4er Draht, Innendurchmesser 3 mm, 6 Windungen.
    Ich bevorzuge in der Regel einen Heat Flux um die 150-160 MW/mm2, das ergibt bei der oben genannten Wicklung eine Leistung von ca. 17-18 Watt.
    So, wenn ich jetzt zum Beispiel SS316L verwende komme ich auf einen Widerstand von 0,465 Ohm, bei NiCr80 0,675 Ohm, bei Kanthal A1 0,9 Ohm, alles bei der selben Wicklung, jetzt mal
    ganz extrem, Titan 0,291 Ohm.


    Wenn ich jetzt lese, das manche User einen gewissen Widerstand brauchen um mit einer gewissen Leistung zu Dampfen, dann bekomme ich regelmäßig hohen Blutdruck, auch der Puls steigt
    recht sprunghaft an.


    Diejenigen, die sich an ihrem Widerstand festkrallen, sollen sich doch bitte mal eine Rolle Titandraht kaufen und eine Wicklung mit ihren geliebten Widerstand drehen, schauen wie es
    schmeckt, vermutlich taugt dann der Draht nichts :lol_klopp:


    Noch zur Akkusicherheit!!!!
    Von meinem anderen Hobby, dem Modellbau weiß ich wie hoch man Lithium Akkus belasten kann, ein Lipo geht in der Regel nur hoch, wenn er beschädigt ist.
    Bei Überlastung leidet bei Lipos die Haltbarkeit, sie werden weich, blähen sich auf, verlieren an Kapazität einen abgefackelten Lipo wegen Überlastung habe ich noch selten gesehen.
    In der Regel, bricht nur die Spannung ein und bei längerer maximal Belastung wird der Akku warm-heiß, explodiert aber leider wieder nicht :D
    Es ist schon oft vorgekommen, das die Regelelektronik abfackelt, was aber bei einem Akkuträger dank Schutzschaltungen nicht passieren sollte.


    Noch ein Beispiel, ein AT mit einem 18650er, ich schraube da eine dicke Wicklung drauf, feure mit 60 Watt, nach kurzer Zeit stopt der AT, weil der Akku die Leistung nicht mehr liefern
    kann, der Akku wird nicht explodieren, weil der AT zu macht.


    ......und wieder zum geliebten Widerstand, was passiert, wenn ich zum Beispiel eine Wicklung mit 0,05 Ohm auf einen geregelten AT schraube?
    Der AT zeigt "Atomizer Low", weil er nicht so weit regeln kann, wieder kein explodierender Akku :nein:


    Das ganze ist nicht böse gemein, ich hoffe, das ich damit etwas Licht ins Dunkle bringen konnte, vielleicht konnte ich dem einen oder anderen auch das Leben etwas erleichtern, weil er
    jetzt nicht mehr unbedingt einen Widerstand von 0,9 :ohm: braucht um mit 10 Watt zu dampfen.


    Sollte jemand Fragen haben, ich helfe gerne, wenn es mir möglich ist.

    Schöne Grüße, Reinhard. :thumbsup:

  • Zu deinen Lipo Akkus, diese haben auch eine Schutzhülle, genauso wie zb Laptop Akkus, diese dient extra dazu sich erstmal aufzublähen und nicht gleich zu entgasen. So etwas gibt es aber bei den Akkus die wir alle nutzen nicht, da gibt es nur die Möglichkeit zu entgasen. Mit den Widerständen sehe ich es allerdings ähnlich wie du, solange ich geregelt dampfe ist mir der Widerstand relativ egal, ich stelle meinen At einfach so weit ein, das der Geschmack für mich passt, ob das jetzt 0,1 Ohm oder 0,5 Ohm sind ist mir dann egal, schmecken muss es, mehr nicht.

  • Moin Reinhard


    Das sich diese Mär so hartnäckig hält liegt imho daran , das bei geregelten AT`s Ohm und die Leistung angezeigt werden.
    Hinzu kommt noch das nicht wenige Dampfer außerhalb der Foren, gerne immer wieder die gleichen Fertigwicklungen benutzen.
    Und natürlich die Macht der Gewohnheit aus Zeiten der Fertigcoil- VD`s.


    Ich selber nutze den Heat Flux auch mechanisch in Verbindung mit der Akkunennspannung.
    Wicklungen (Einzeldrähte) die bei Akkunennspannung - 0,1 bis - 0,2V einen Heat Flux von 200mW/mm² bringen funktionieren für mich unabhängig vom Material und Materialstärke immer. :)

    Greets aus dem valley
    Stefan
    Alba gu brath



    Lieber ein hipper Dripper als ein toter Quarzer. :zaehne::zaehne::zaehne:
    Auf der mechanischen Seite der Macht ich bin. :jaajaa:
    Ich grüße alle neuen Matrosinen und Matrosen an Board. :)

  • "Heat Flux"

    Darf ich dazu mal eine Frage stellen? Ich bin ja noch recht neu im Thema und lerne viele Dinge erst noch. :schaem:
    Meinst Du damit den Wärmefluss des Drahtes, der nötig ist um das Liquid geschmackvoll zu verdampfen?


    Danke im Voraus und liebe Grüße
    Anna

  • @Akula
    Sehr gut geschrieben. :super:
    Ich wundere mich schon, warum meine Wicklungen je nach VD
    zwischen 0,9 und 1,8 Ohm so gut schmecken (MtL und DtL). :D;-))
    Bezüglich Akkus sehe ich es ähnlich.
    U.a. sehe ich die Ladung der Akkus kritischer, als die Entladung.
    Wenn da die Elektronik versagt (Überladung), ist das kritischer
    als bei der Entladung.

    Grüsse aus dem Bergischen Land und "Gut Dampf", Klaus. :great:

  • @Drachenherz Der Heat Flux ist die Leistung (Watt) im Verhältnis zu Oberfläche der Wicklung (mm2).
    Wenn die Leistung bei gleicher Oberfläche größer wird, wird auch die Wicklung heißer, was den Geschmack beeinflusst.
    Der Heat Flux ist indirekt die Temperatur der Wicklung.
    Ein gutes Beispiel ist das TK Dark Menthol, je nach eingestellter Leistung kommt mehr oder weniger das frische, bzw. das Menthol durch.

    Schöne Grüße, Reinhard. :thumbsup:

  • Moin,moin

    Meinst Du damit den Wärmefluss des Drahtes

    Link

    Allerdings die flächenbezogene Variante.
    Als Beispiel eine Wicklung von mir
    24GA 316L 7,5Wdg. SC gewickelt und eine Länge von 101mm Länge braucht 32W für meinen Heat Flux Wert von 200mW/mm².
    Die Oberfläche von diesem Drahtstück ergibt 160mm².
    P (Leistung)
    ---------------- = Heat Flux
    Oberfläche


    Greets aus dem valley
    Stefan
    Alba gu brath



    Lieber ein hipper Dripper als ein toter Quarzer. :zaehne::zaehne::zaehne:
    Auf der mechanischen Seite der Macht ich bin. :jaajaa:
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  • danke Dir auch @Akula - sehr verständlich erklärt.


    ich bin was diese Messwert Themen angeht auch eher so der virtuose Klavierspieler, der keine Noten lesen kann.
    Ich nutze sowohl Kanthal und Nickel chrom, als auch Edelstahl je nach dem was sich für welchen Verdampfer für mich bewährt hat.
    Mir reicht zum Umgang mit dem Material das Basiswissen um die Grundeigenschaften der Drähte und weis einfach aus dem vielen Üben heraus auch so, mit welchem Draht ich beim Wickeln bei welchem Widerstand lande - natürlich keine Punktlandung - aber ausreichend genau um zu wissen in welchem Bereich ich liege.
    Was ich dazu noch beachte ist, dass ich eben auch den Akku und den Täger nicht überstrapaziere. Es reizt mich überhaupt nicht eine grundsätzlich leistungshungrige Wicklung auf nen Mod zu schrauben der von vorneherein "nur" maximal bis 80 od. 100 Watt geben kann.


    Ich musste vor einigen Monaten auch mal fluchtartig meinen Offi verlassen, als ich mitbekam wie ein anderer Kunde am Tresen "fachsimpelte" bzw war es sehr rasch offensichtlich, dass er überhaupt keinen Schimmer hatte, was er da betrieb. - Einen einfachen ungeregelten Squonker Mod und eine Wicklung drauf die großzügige 0,06 ohm brachte :wtf:


    Wenn ich mal, warscheinlich in einem anderen Leben, ein Watteverleger Gott bin und was das Liquidrezepte kreieren im Guide Michelin erwähnt werde - dann, ja dann denke ich wohl auch über Geschmacksveredelung durch konkretistisches Aus- und Abmessen der Drähtchen nach.

  • Wenn ich manche Beiträge lese steigt bei mir immer wieder der Blutdruck sprunghaft an, wenn sich manche Leute wieder einmal an einen gewissen Widerstand festkrallen
    Was wesentlich wichtiger ist, ist der so genannte "Heat Flux", er wird in Milliwatt pro Quadratmillimeter angegeben und beeinflusst im wesentlichen den Geschmack.

    Hallo Reinhard, @Akula


    Siehst Du, das kenne ich, nicht vom Dampfen, kann Dich gut verstehen!
    Das iegt eben daran, das Du Dich auskennst!


    Ich glaub(t)e auch zumindest HOCHohmig dampfen zu MÜSSEN, weil SUBohm nur was für DL ist!
    Verstanden habe ich es nicht, habe es eben so hingenommen!


    Danke für Deine Erklärung!
    Bei einem Fertigcoil kann man den(?)(oder die) Heat Flux aber nicht errechnen, oder?


    Könnte man iesen Beitrag anpinnen?


    Vielen Dank!


    LG
    Tanja

  • Bei einem Fertigcoil kann man den(?)(oder die) Heat Flux aber nicht errechnen, oder?

    Doch, wenn die verwendete Drahtart, also Drahtmaterial, Dicke und Innendurchmesser bekannt ist. :ja:


    Hier mal ein Beispiel für einen einfache Claptoncoil


    Wire wizard _ Steam Engine _ free vaping calculators.pdf

    Liebe Grüße, Marcus


    Immer dran denken:
    Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher.

    Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.

    Einmal editiert, zuletzt von ted ()

  • @tanja13 den Heat Flux von Fertigcoils kann man nicht berechnen, man weiß in der Regel nicht nicht welche Wirkung eingebaut ist, Drahtstärke und Windungen.
    Das braucht man auch nicht, weil der Leistungsbereich auf der Coil steht.
    Bei Fertigcoils braucht man nur zu probieren, bei welcher Leistung es am besten schmeckt.
    Bei einer selbst gewickelten Coil muss man das auch machen.
    Vor dem Wickeln sollte man aber wissen, wo man hin will (Leistung) und was zum VD passt.
    Es macht kaum Sinn in einem "Open Draw" VD eine 10 Watt Wicklung einzubauen.
    Dafür braucht man etwas Gefühl und Erfahrung um das grob schätzen zu können.
    Die Wicklung wird dann nach Drahtstärke und Windungen ausgelegt, mit einem Tool ist das recht einfach (Steam Engine, Vape Tool App...)
    Dabei spielt der Widerstand eine untergeordnete Rolle, da sich dieser je nach Drahtmaterial stark ändert.

    Schöne Grüße, Reinhard. :thumbsup:

  • Jetzt muß ich mich mein technisches Unverständnis mal raushängen lassen und noch ein paar naive Fragen stellen.


    Wie ist das denn mit dem Heatflux im Verhältnis zur Drahtdicke?

    P (Leistung)
    ---------------- = Heat Flux
    Oberfläche

    Der Heat Flux ist die Leistung (Watt) im Verhältnis zu Oberfläche der Wicklung (mm2).

    Wieso wird beim Heatflux nur die Oberfläche berücksichtigt, der Rest des Drahts wird doch auch heiß, oder?

  • Moin,moin


    Weil nur an der Oberfläche des Drahtes Liquid verdampft wird. ;)

    Greets aus dem valley
    Stefan
    Alba gu brath



    Lieber ein hipper Dripper als ein toter Quarzer. :zaehne::zaehne::zaehne:
    Auf der mechanischen Seite der Macht ich bin. :jaajaa:
    Ich grüße alle neuen Matrosinen und Matrosen an Board. :)

  • Das klingt einleuchtend :) , so weit habe ich natürlich nicht gedacht. Ich war mal wieder ganz schwäbisch ganz aufs Leistungeinsparen fixiert... ;)

    Einmal editiert, zuletzt von test_test ()

  • Jetzt erst durch Verlinkung gesehen ted .


    Der Heatflux wird vom Steamengine wire wizard leider nur für Runddraht korrekt berechnet.


    Bei Claptons wird die komplette Oberfläche aller Drähte aufsummiert, incl. der Anteile, die sich überlappen und somit kein Liquid verdampfen.


    In irgend einem Parallelforum hat der Autor das mit der Summenbildung eingeräumt.

    Gruß, Harvey56


    Rechtschreibfehler sind auf ein fehlerhaftes Speichermanagement zurückzuführen.

  • Als Beispiel eine Wicklung von mir
    24GA 316L 7,5Wdg. SC gewickelt und eine Länge von 101mm Länge braucht 32W für meinen Heat Flux Wert von 200mW/mm².


    Hm, dann bin ich ja per Abschmecken mit meinen Standard-30Watt für die single 7,5 x 0,5 mm Edelstahl in einem ganz ähnlichen Heat Flux Wert gelandet, wenn ich das jetzt richtig überreiße.


    Ich sag ja, Mathe wird überbewertet. :doublethumbsup: (Nee, kleiner Scherz. Finde ich echt klasse, dass man hier so´n Fachwissen antrifft. :thumbsup:)

    Es funktioniert - also fummel nicht dran rum.

  • "Heat Flux" als Wärmefluß zu übersetzen ist zwar richtig, aber die Steam-Engine verwendet was anderes:

    Steam-Engine

    Im Beispiel steht 200 Milliwatt pro Qudaratmilimeter. Damit wäre "Leistungdichte" die bessere Übersetzng!


    Rechts davon steht unter Wire/Surface-Aera 50,57 Quatratmilimeter. Dieser Wert mal den Heat Flux ergibt gerundet die 10 Watt, die unter dem Heat Flux steht.


    Fakt ist, der Übergang von elektrischer zur Wärme-Energie findet an der Oberfläche der Wicklung statt. Die zu berechnen ist komplex, jedoch die Leitungsdichte (heat flux) ist ein interessanter Indekator. Anders betachtet: guter Anhaltspunkt.


    Der persönliche heat flux ist dort, wo einem das Liquid am besten schmeckt: sweet point.

  • Sehr Aufmerksam!


    Da ich als stukadierter Naturwissenschaftler bei Einheiten recht pingelig bin habe ich mal geforscht. Was die verwenden heißt Wärmestromdichte (und gehört zur Gruppe der Leistungsdichte).


    Interessanterweise macht der Google translator "heat flux" daraus, nur anders herum gehts nicht.

    Gruß, Harvey56


    Rechtschreibfehler sind auf ein fehlerhaftes Speichermanagement zurückzuführen.

  • Ja, daß meinte ich ja. Aus Wärmestromdichte wird heat flux und aus heat flux Wärmefluß.


    Allerdings macht mich der Translator fertig. Wenn ich wärmestromdichte mit kleinem w schreiben kommt heat flow density dabei raus.

    Das dürfte die korrekte Bezeichnung sein, oder?

    Gruß, Harvey56


    Rechtschreibfehler sind auf ein fehlerhaftes Speichermanagement zurückzuführen.

  • Über diesen Quatsch mit der Angabe des Widerstands hatte ich an anderer Stelle auch schon philosophiert. Allerdings ohne Blutdruck.


    Andererseits:


    Damals (zu den guten alten Phil Good Zeiten die ich allerdings nicht erlebt habe) war die Angabe des Widerstands bestimmt etwas total wichtiges. Alle dampften MTL. Alle dampften mit Kanthal. (Nur eine Vermutung ;-) ). Da war der Widerstand schon eine Größe mit der man etwas anfangen konnte.


    Bei Fertig-Coils, die ja häufig in diversen Variationen angeboten werden, ja auch eine wichtige Information.

  • Die irritationen ergeben sich aus drei Betrachtungen:


    1. wörtliche Übersetzung

    2. wärmetechnische Betrachtung

    3. elektrische Betrachtung


    Die steam-engine verwendet eine wärmetechnische Bezeichung (heat flux), errechnet sie aber elektrisch: elektrische Leistung durch Fläche.


    Wärme ist ein Energiebegriff. Aus Wärme pro Zeit wird ein Leistungsbegiff. Bei der Leistungsstromdichte ist die Zeit als Zeitunterschied im Nenner. Und somit paßt wieder alles.

  • Spannung, Widerstand, Strom und Leistung sind physikalisch gekoppelt.

    Sind zwei dieser Werte bekannt, lassen sich die anderen beiden errechnen.


    Bei ungeregelten, bypass bzw. mechanischen Dampfen ist die Spannung fix und der erste Parameter. Der zweite Parameter ist der Widerstand und somit läßt sich Strom und Leistung errechnen. Folglich, je kleiner der Widerstand, desto höher die Lestung (Subohm-Dampfen).


    Geregelt mit Pulsweitenmodulation (PWM) und DC-DC-Umsetzer sieht die Welt ganz anders aus und bei weitem nicht mehr so leicht ermitteln, wie z.B. wieviel Strom aus dem Akku fließt.


    80 Watt sind bei

    a) 0,2 Ohm 4 Volt und 20 Ampere und bei

    b) 0,8 Ohm 8 Volt und 10 Ampere


    Wenn die Akkuspannung 4 V sind und der Konverter bei b) die Spannung auf 8 Volt hochjodelt, fließt dann im Akku mehr als 20 Ampere. (Bedingt durch den Wirkungsgradist das mehr als das Doppelte.)

    Ein 20 A Akku hat einen Innenwiderstand nach Datenblatt von 20 Miliohm. Wird er mit 20 A belastet fällt die Spannung um 0,4V. 4V - 0,4V ist noch höher als die Akkuschlußspannung!


    Jodelt der Konverter bei a) auf 8V und paßt die Leitung per PWM an wird es noch lustiger

    8V durch 0,2 Ohm ergibt 40 A.

    D.h. als Beispiel 1 Millisekunde 40 A, 1 Millisekunde Pause, 1 Millisekunde 40 Ampere usw.

    40 A heißt Spannugabfall bei 20 mOhm am Akku 0,8V Spannungsabfall.


    Also, die geregelten sind komplxer.