211 Tage dampfer ..

  • Im Nachhinein hätte ich ein Blog führen sollen. Allerdings hätte in den ersten 3 Monate den puren Schwachsinn geschrieben.


    Wem es interessiert die voraus gegangene Berichte stehen hier in den Erlebnisberichten.


    Was ist alles passiert? Einige Verdampfer haben den Besitzer gewechselt. Ein Squonker ist eingezogen, eine zweiter Flash-e-Vapor von Ulton mit Drippercap, ein gebrauchter Vapor Giant V4 und dem Whisper hat es nur 48 Stunden hier gefallen. Draht vom Imker für die nächsten 5 Jahre und zwei Akkuträger von Council of Vapor sind unterwegs.


    Liquids – Antimatter und Checkmate gefallen mir sehr gut wobei die „Black Queen“, es war das erste Liquid bei dem ich die Komponenten herausschmecken konnte – nicht nur ahnen weil ich es gelesen habe. Ich konnte es auch sehr gut merken wie die unterschiedliche Verdampfer den Geschmack transportieren Mal ist der Tee stärker mit schwacher Zitrone und Minze. in anderen ist die Minze stärker wie die Zitrone oder umgekehrt. Das war sehr interessant. Da ich dieses Liquid und deren Variationen nun kenne habe ich mal verschiedene Driptips probiert. Auch dieses kleine unscheinbare Teil kann den Geschmack massiv beeinflussen. Ich hätte nie gedacht, dass das so viel ausmachen kann. Hatte ich erwähnt, das ich Driptips gekauft hatte?


    Ein anderes Thema ist die Watte. Im Netz kam es mir manchmal vor als geht es um eine Religion – man das ist Watte. Ein ähnliches Thema gibt es in der Fotografie – Filter für das Objektiv – damit kann man Kriege auslösen. Nun Watte ging mir echt am Arsch vorbei. Mumpitz. Watte ist Watte – Punkt. Nun in den Flashis konnte ich einen halben Tank dampfen, dann fing es an kokelig zu schmecken. Zuerst dachte ich, weil ich von 50/50 aus 75/25 umgestellt habe, ich muss die Mesh-Dochte anpassen. Neeeeeee, das war es nicht. Immer nach einen halben Tank – kokelig und drei Züge weiter – hust. In der Wicklung war keine Watte mehr. Die war nicht verbrannt. Die hat sich in Luft aufgelöst. Ok – die „Koh Gen Do“ Wattepads fallen zusammen. Bei 50/50 ist das nicht so tragisch aber bei 75/25 ist das schon stärker zu spüren.
    Da ich kein Plan hatte und das lesen der ersten 15 Seiten von 30 des Wattethreats auch nicht die Erleuchtung brachte, war ich heute bei meinen Offliner. Habe das Problem geschildert und er sagte nur trocken – kenn ich! Gut ich habe jetzt Watte, wo das Gramm gefühlt so viel kostet wie Gold – Coppy Cat. Ab in Flashi – darin befindet sich das Green Lion, mein schwächtest Liquid bei dem ich noch nie die Komponenten heraus schmecken konnte und siehe da – die Plörre schmeckt ja nach Limette.


    Resümee nach 211 Tagen – Watte ist nicht gleich Watte und Driptips sind mehr als eine Art Strohalm, dem man in den Mund steckt oder ein Schmuck-Krönchen für den Verdampfer.


    In zehn Tagen geht es nach Marokko. Das Raucherland Nummer 1 in der Welt aber dampfen ist erlaubt, wurde aber zu einem Luxusgut erklärt. Extrem teuer. 500 Meter von meinen Hotel entfernt gibt es einen Vapor-Shop – nun ratet wo ich mal vorbei schauen werde …

    2 Mal editiert, zuletzt von Lesitzki ()

  • Fein fein. Einige Gegebenheiten, die du beschreibst, kommen mir bekannt vor. Driptips und Watte habe ich auch anfangs wenig Beachtung geschenkt, komme im Flashy aber super klar mit japanischen Wattepads (hier Muji), nutze dennoch meistens andere.


    Wenn du in Marokko bist und darfst, mach bitte ein paar Bilder des dortigen Shops - es interessiert mich, wie es dort aussieht und welche Unterschiede es zu hiesigen Läden gibt.

  • Moin :winke:



    Ich lese Dich sehr gerne, dein Schreibstil gefällt mir sehr :thumbsup:


    Bei mir waren es die Akkuträger die kamen und gingen, seit der Selbstwickelei
    Ich komme am besten mit den Potentiometer Akkuträgern klar
    und bin dort auch hängen geblieben :D

    Liebe Grüße, Erika :hüpf:



  • Wenn du in Marokko bist und darfst, mach bitte ein paar Bilder des dortigen Shops - es interessiert mich, wie es dort aussieht und welche Unterschiede es zu hiesigen Läden gibt.

    Das werde ich machen. Viele Shops gibt es nicht aber in den großen Städten findet man sie. Sie sind alle in französischer Hand. Ableder von französischen Ketten. Was sich auf den Märkten so tut werde ich sehen.


    Jeder zweite Marokkaner raucht und 40% davon sind unter 16. Das Tabak- und Raucherland Nummer 1 in der Welt. Phillip Morris hat mit allen Tabakbauern einen Vertrag. Ganz Marokko liefert an Phillip Morris. Das rauchen ist auch extrem billig – eine Stange US oder Europäische Zigaretten für 18 € und die Einheimischen für 10 €. Für dumme Touristen gibt es dann noch die Edition "Autobahn Mittelstreifen Erster Schnitt" für 5 €. Dampfen ist also im Vergleich zum rauchen sehr teuer.

    Einmal editiert, zuletzt von Lesitzki () aus folgendem Grund: Zitat gekürzt, sorry.


  • Ich lese Dich sehr gerne ...

    Danke Erika,


    meine Erfahrungsberichte dürften für die alten Hasen eher langweilig sein. Vielleicht etwas erheiternd, weil dem einen oder anderen einfällt – "au jau, dat kennich!"


    Mit den Akkuträgern habe ich es nicht so. Die meisten finde nur hässlich und wenn in der Disco die Lightshow ausfällt stellt man einfach den Akkuträger auf die Theke. Meine ersten beiden Akkuträger waren ein Mechmod Tube (Broadside Clone) und eine Wismec Sinuous 80 – der sollte meine Wicklungen testen ob ich sie sicher auf dem Mechmod betreiben kann. Außerdem fand ich ihn recht schlicht. Es ist ein billiges Plastikteil aber bisher läuft das Ding. Was mir gefällt ist, aus dem großen Display kann ich alles ohne Brille lesen. Ganz wichtig für mich das Display zeigt mir ständig an wieviel Watt ich eingestellt habe und wieviel Volt der Akku dazu liefert. Wenn ich die Wattzahl so einstelle das ich bei 3,9 Volt lande , dann weiß ich was beim Mechmod raus kommt.


    Ich dachte ich komme mit den den Beiden Akkuträgern aus – schließlich kann man die Verdampfer ja wechseln. Irgendwann artete das eine ständige Schrauberei aus. Shoppen!!! Es folgten eine Smok AL85, eine Asmodus Collossal und eine weitere Wismec Sinuous 80. Smok ist nunmal kein Prämiumhersteller was mir gefällt ist der Feuerknopf der über eine gesamte Seite geht. WEnn man den Verdampfer wechselt fragt er ob man einen neuen Verdampfer drauf hat. Nach dem feuern kann man auch die Voltstärke ablesen und ein technisches Highlight (nicht lachen) man kann das Feuern auf "soft", "norma"l und "hard" einstellen. In silber finde ich ihn Chic und er liegt auch gut in der Hand. Passt auch gut in Hosentaschen und verschwindet ebenso im Sacco. Die Asmodus ist aus einem ganz anderen Holz geschnitzt – das Teil ist sehr wertig. Touchdisplay – wenn man langsam darüberstreicht funktioniert es wunderbar. Leider kann man die Voltstärke nur ablesen während des feuerns. Für mich nicht so optimal.


    Esfolgte dann meine erste COV Tempest – ein Monster mit drei Akkus liefert bescheidene 200 Watt – also ein V8 Big Block. Das Teil ist sehr wertig und trotz der größe liegt er super in der Hand. Ablaufrillen für stark siffende Verdampfer und einmal lief mir das Liquid sogar durch den Feuerknopf auf die Platine – mit Alkohol gut abwaschen, trocknen lassen, zusammen bauen und weiter dampfen und das alles für 9 € beim freundlichen Chinesen.


    Mechmods haben aber immer noch eine große Anziehungskraft. Sie beinhalten keine Elektronik und funktionieren so wie man vorher alles vorbereitet hat. Ich dampfe ganz moderat zwischen 18 und 40 Watt je nach Wicklung und Verdampfer. Dicke Wolken mit Wicklungen unter 0,2 Ohm ist nicht meins. An der Philgood Methode arbeite ich noch ...