Test HouseOfHybrids 510 Kabuki 22mm Fertigcoilverdampfer

  • Optik/Specs:


    Der Kabuki kommt schlicht und schnörkellos daher. In Edelstahl mir klarem Tank. Dieser lässt sich mit eingelegtem UK-konformen Begrenzungsring mit 2ml Liquid befüllen, entfernt man den lediglich aufgesteckten Delrinring, erhöht sich die Füllmenge auf 3ml. Die allgemeine Verarbeitung macht einen sehr robusten und stabilen Eindruck.


    Die Höhe ohne DripTip und Gewinde beträgt 36,5 mm. Nachgemessen. Stimmt.


    Ins Auge fallen die zwei schwarzen O-ringe, die man ganz einfach nach Belieben gegen farbige Pendants austauschen und so gestalterisch mitwirken kann. Ich habe mich für blaue „Glow In The Dark“ Ersatzo-ringe entschieden.



    Garantie:


    Lifetime Warranty


    Made In:


    USA


    Rumfummeln:


    Der Kabuki ist sehr einfach in der Handhabung. Ein kurzer Blick auf die Bedienungsanleitung genügt. Dort steht nichts, was man sich vor dem Kauf ohnehin schon ergoogelt hat.


    Kabukilein wird genauso wie ein Nautilusverdampfer von unten befüllt.


    Die Airflowregelung ist hervorzuheben. Neben dem einzelnen Airflowloch befindet sich eine Schraube, die man mit dem beigelegten Innensechskantschlüsselchen raus- oder reindrehen kann.


    Dreht man gegen den Uhrzeigersinn, passt mehr Air durch den Flow, zieht man die Schraube im Uhrzeigersinn fester, dann verengt sich der Luftkanal. Der Clou dabei ist, dass kein Airflowregler vom Gehäuse absteht und sich unabsichtlich bei Berührung verstellen kann.


    Wie habe ich den Kabuki vor der Inbetriebnahme vorbereitet:


    - Eingepressten Delrin Ring entfernt
    - Centerpin (Pin im Gewinde kann mit einem kleinen Schraubenzieher etwas rausgedreht werden. Das soll dem eingesetzten Nautiluscoil genug Spielraum verschaffen um ihn fest und weit genug einzudrehen.)
    - Nautilus Coil fest angezogen
    - Centerpin wieder festgedreht (aber nicht zu weit rein drehen, sonst besteht später kein Kontakt zum Akkuträger und Ihr erhaltet die Nachricht „No Coil“)
    - Beide Oringe / Watte mit ein wenig Liquid geschmiert


    Befüllen in der Praxis:


    Gaaanz einfach. Man schraubt das Unterteil ab und füllt das Liquid seitlich vom Kamin ein und schraubt das Unterteil wieder drauf. Fertig. Nach kurzer Zeit ist dann Liquid aus dem Airflow gelaufen, als ob ein kleiner fieser Gnom eine „Ölablassschraube“ aufgedreht hätte.


    Das muss nicht passieren und endlich, weiß ich auch (bin noch Anfänger), warum meine Verdampfer beim Befüllen ausgelaufen sind. Das habe ich im InterNetz gefunden und das sagt wirklich alles:


    *** Bevor ihr die Topcap / den Liquideinlass öffnet, schließt ihr zunächst wenn möglich die Airflow. (Der Schritt ist nicht unbedingt erforderlich, schenkt euch jedoch etwas zusätzliche Zeit). Dann erst füllt ihr das Liquid nach und schließt dann euren Liquid-Einlass.



    Nun solltet ihr schnell zwei- bis dreimal fest an der Dampfe ziehen und erst dann die Airflow wieder öffnen. Wichtig ist in jedem Fall, dass unmittelbar nach dem Befüllen an dem Gerät gezogen wird. Dadurch entsteht nun wieder ein Unterdruck im Tank und es wird kein Liquid sondern überflüssige Luft in die Verdampferkammer gedrückt.
    Und so bleibt auch die zickigste Dampfe in der Regel schön dicht. ***


    Oben genannten Tip habe ich nicht beachtet. Ich habe mir stets alle Zeit der Welt genommen. Gemächlich den Verdampfer auf den Akkuträger geschraubt und erst mal das Ganze in aller Ruhe von allen Seiten angeschaut. Anstatt mich nach dem Befüllen zu beeilen und mal kräftig zu ziehen, damit es nicht anfangen kann zu siffen. Merke: Airflow vor dem Befüllen schließen, oder offen lassen und sich beeilen, Ziehen nicht vergessen.


    Dampfen:


    Losgedampft mit dem beiliegenden 1.6 Ohm Coil und die Dani Tube auf 1 Philgood (8W) eingestellt. Geht, ist aber viel zu lasch und kann so nicht mit der Kombination Aegis Mini, Uwell Whirl, 1.8 Ohm bei 12W mithalten. (Diese Kombination ist wirklich zu empfehlen) Da muß ich noch feintunen.


    Was ist mir sonst noch aufgefallen?


    Wenn der Verdampfer mal zu fest auf dem Akkuträger sitzt und nicht mit blossen Händen, Gummihandschuhen oder Industrierohrzangen für Schiffsschrauben zu lösen ist, dann steckt Ihr einfach das kleine, grazile Sechskantschlüsselchen in die Airflowschraube und benutzt es als Hebelchen.


    Beim Befüllen sollte man Ober- und Unterteil des Verdampfers stets sehr gut festhalten und beim verschließen darauf achten, das man beide Teile gegeneinander presst, sonst kann es passieren, dass das Oberteil sich ein wenig nach oben rausdrückt und dann matscht es herum.


    Fotos Teil 1:


    <--- Spass & Schokolade


    <--- jaja die Solinger...


    <--- Kabuki VS Tigerstyle... wuuuhaaa!!!!


    <--- da ist "Es" schon wieder. Gleichzusetzen mit dem weißen Hasen aus dem Film "Jabberwocky"


    <--- Origami Bedienungsanleitung










    <--- alles gereinigt


  • Es schneit fröhlich weiter... ich teste dann mal weiter.


    Eines steht fest: 1.6 Ohm Coil bei 8W macht keinen Spass. Da kommt nur ein laues Lüftchen, da kann ich mit der Airflow rumspielen wie ich will. Dann sanft am Whirl gezogen bei 1.8 Ohm und 12W und das Ding gibt Gas und dampft absolut klasse. Auch der Nautilus Mini bietet noch (bei 1.8 Ohm/12W) ein ungleich besseres Dampferlebnis.


    Bin mal gespannt was passiert, wenn ich den Kabuki genauso herrichte.

    Einmal editiert, zuletzt von DamVieh ()

  • Danke ;-))


    Ich habe jetzt eine 1.8er Coil ausprobiert und bei 12W lässt sich der Kabuki für mich auch gut dampfen.


    Leider muß ich den Geschmackstest ein wenig verschieben, da ich ein wenig zu schnell war und einen dicken Trockenzug gelandet habe. Jetzt schmeckt alles kokelig.

  • Da hast Du vollkommen Recht. Jetzt klappt es aber wieder kokellos. Trotzdem kann meine Zunge heute nicht mehr so gut schmecken. So einen Kokelzug vergisst man dafür nicht :D


    Auf jeden Fall läßt sich der Kabuki wunderbar in seine überschaubaren Einzelteile zerlegen. Für bestimmte Sachen muß man ein Gefühl bekommen, oder zumindest auch dran denken. ;-))

  • Kurzes Update:


    Der Kabuki dampft wunderbar. Ich habe auch "Meine optimale Airfloweinstellung" gefunden. Dabei ist die Airflowregulierungsschraube so weit reingedreht, das bis zur Außenkante des Verdampfers noch ca. 2mm Platz sind.


    Befüllen mache ich wie folgt...


    Nachfüllen mit offenem Airflow, wenn der Coil noch vollgesogen ist: DripTip ab, Kabuki auf den Kopf stellen, Unterteil (was jetzt oben ist) abschrauben, Liquid nachfüllen, Unterteil festschrauben, Akkuträger Kopfüber aufschrauben, das Ganze umdrehen, ein paarmal feuern und ziehen. Dannach kann ich den Kabuki so stehen lassen, Airflow bleibt absolut trocken.


    Neu befüllen, nach Austausch des alten Coils gegen ein brandneues: Hierzu drehe ich die Airflow komplett zu, befülle den Kabuki wie oben beschrieben, lasse ihn aber nicht auf dem Kopf stehen und drehe ihn wieder um und stecke ihn für 15 Min in einen Verdampferständer, damit die neue Coil sich vollsaugen kann. Beim ersten Mal habe ich die Airflow offen gehabt und da ist nach dem Befüllen und Umdrehen des Verdampfers das Liquid aus dem Airflowlöchlein geflossen. (gibt es hier eine Möglichkeit, dass ich eine komplett neue Befüllung inkl. Coilaustausch mit geöffneter Airflow machen kann, ohne das das Liquid dabei ausläuft?


    Ansonsten bin ich sehr zufrieden ;-)) und es schmeckt sehr gut.


    Gerade habe ich ein Liquid ohne Nikotin eingefüllt. (Viva Mexico von Big Mouth... ist schon gereift, geschmacklich ok aber nicht sehr präsent. Noch fehlt mir kein Nikotin. Bin da mal gespannt)

  • Ja, die Möglichkeit gibt es. Du bist ohnehin der erste, der die AFC beim Kabuki schließt zum Befüllen. Ich tippe eher auf einen miesen Coil bzw. eine defekte Dichtung oder schlechten Sitz des Coils. Normal funktioniert deine standard Methode immer.


    Also, wenn du ne frische Coil einsetzt, vier, fünf Tropfen Liquid oben in die Coil geben, jeweils einen für die vier Einlässe ringsherum, Tank befüllen, zu schrauben, umdrehen und dampfen. Mit 8 Watt starten und allmählich steigern.