Erfahrungen einer schrecklichen Dampferkarriere

  • Hallo,
    Ich habe jetzt einfach mal Lust diesen Fred zu eröffnen in dem ich etwas über meine bisherigen und zukünftigen Erfahrungen mit dem Dampfen berichten kann.


    Gleich vorweg, das schreckliche Wort im Fredtitel bezieht sich natürlich auf meinen Usernamen. ;-)) Und soll keineswegs den Eindruck vermitteln, dass ich grundlegend schlechte Erfahrungen mit dem Dampfen gemacht habe.


    Aktueller Anlass für mich diesen Fred zu eröffnen ist der Start eines neuen Lebensabschnittes, welcher auch umfangreiche Veränderungen in meinen Dampfgewohnheiten mit sich bringt, welche ich gerne mit dem Board teilen mag.
    Seit Anfang dieses Jahres habe ich jetzt meinen Gesellenbrief in der Tasche und bin ausgelernter Klavierbauer. In diesem Zuge habe ich auch den Arbeitgeber gewechselt und auch mein Tätigkeitsfeld und der Arbeitsort haben sich bedeutend verändert. Ich habe nun einen französischen Arbeitgeber welcher in der Stadt Nantes sitzt. Große Teile meiner Arbeit finden aber in China und in Indonesien statt. Daher bin ich jetzt seit Februar sehr viel in der Welt unterwegs. Auch mal für längere Zeit am Stück in Asien.


    Erstmal ein paar Worte zu meinem bisherigen Werdegang als Dampfer:
    Ich bin jetzt 29 Jahre alt und rauchte seit meinem 14 Lebensjahr. Eigentlich immer selbstgewickelte Zigaretten. Red Bull Halfzware, etwa 20 Kippen am Tag. Angefangen zu dampfen habe ich ca. im Mai 2017 als ich Umgezogen bin. In meiner neuen Wohnung hatte ich keinen Balkon und wollte auch nicht indoor rauchen. Also habe ich mich nach einer Alternative umgesehen. Zum Glück hatte da ein Arbeitskollege schon gedampft und über ihn bin ich dann auch zum Dampfen gekommen. Meine erste E-Zigarette war ein Vaporesso Tarot Mini Kit. Schnell dann auch das Selbstwickeln angefangen. Erster RTA war der Serpent SMM von Wotofo.
    Daraufhin in 1,5 Jahren mehr oder weniger ausgeprägtem HWV so einiges an ATs, RTAs, RDAs, und weit über 100 verschiedene Aromen/Liquids angesammelt. Den vielgerühmten Break-Even-Point habe ich bis heute nicht erreicht.


    Jedoch ändert sich das zurzeit alles. Angefangen hat das schon mit der Erkenntnis, dass ich für mich in den letzten Monaten festgestellt hatte, dass ich mich bei zukünftigen Hardware Anschaffungen auf hochwertige Produkte beschränken möchte. Und so generell weniger Kaufen werde, nur weil es ja sowieso so schön billig ist.


    Und dann natürlich der Arbeitswechsel: Ich habe meinen festen Wohnsitz aufgegeben und lebe nun praktisch aus dem Koffer. Ich habe fast meinen kompletten Dampfkram in 2 Umzugskartons verstaut und bei meiner Mutter im Gästezimmer eingemottet. Ich fande es ein interessantes Experiment, herauszufinden mit wie wenig E-Zigaretten ich auskommen kann.
    Anfangs schon eine Woche in Frankreich und jetzt seit 3,5 Wochen in Asien bin ich also nur mit den folgenden 2 Dampfen unterwegs: Kayfun Mini V3 Klon mit original bauchigem Stahltank und Siren V2 beide auf je einer Pico. Dazu das La Tabaccaria Mixture No1 im Kaifun und ein Selbstgemischtes Menthol liquid (von Inawera) für den Siren v2. Beide angemischt mit traditioneller Base und 6mg Nikotin. Dabei habe ich auch noch Gentelmans finest von Unique und Kentucky USA von La Tabacceria, welche ich aber beide nicht so toll finde. Und das war es schon. Sehr spartanisch, finde ich. Aber es geht tatsächlich.


    Und dann war ich letzte Woche für 8 Tqge in Jakarta. Ich hatte versucht mich etwas zu informieren, wegen Dampfen in Indonesien und so und hatte herausgefunden, dass das dort leider nicht erlaubt ist. 8| Also habe ich wohl oder übel die Dampfen in China gelassen und habe halt Zigaretten geraucht.
    Die ersten 3 Tage war das auch kein Spaß. Wohl auch verbunden mit dem tropischen Klima dort. Jakarta liegt knapp südlich des Equators und ist mehr oder weniger umgeben von Dschungel. Also im schnitt 32 Grad und 80-90 Prozent Luftfeuchte.
    Nach diesen ersten Tagen hatte ich mich aber an des Wetter und die Kippen gewöhnt und habe wieder fast eine Schachtel am Tag geraucht. Ich bin auch nicht krank geworden oder so, aber eine Umstellung war das schon.
    Und jetzt seit Montag Mittag bin ich wieder bei meinen Dampfen und habe keine Kippe mehr angefasst. Einfach so. Das ging wiederum sehr einfach. Ich habe natürlich, mit dem La Tabacceria, auch ein sehr gutes Substitut am Start. Aber ich bin doch erstaunt und begeistert, dass das soooo einfach ist, wieder nur zu Dampfen. Das ist schon sehr cool, finde ich. Und bestärkt mich auch irgendwie in meiner Freiheit innerhalb der, auf jeden Fall noch vorhandenen, Sucht. Klingt komisch, aber das gibt mir irgendwie selbstvertrauen. :ja:


    Am Wochenende fliege ich wieder nach Deutschland für eine Woche und ich habe mich, trotz allem, noch nie sosehr auf meine großen Dampfgeräte gefreut. Auf abwechslungsreiche Fruchtaromen, auf das DTL Dampfen, auf den VG V5s, auf den Mechtube mit Tröpfler und sogar auf den Perfekten Weihnachtspudding. :zaehne:
    Die nächste Reise werde ich auf jeden Fall für etwas mehr Abwechslung sorgen und mich nicht mehr so stark beschränken mit meinen E-Zigaretten. Schließlich ist das nach wie vor ein großes Habby von mir und ich war auch recht viel hier auf dem Dampfer unterwegs in dieser Zeit.


    Soweit erstmal für Heute. Es ist ja schließlich schon spät. (00:01Uhr bei mir)


    Grüße aus Cixi City... :)

  • He


    Klingt ja alles super.
    Aber hoffentlich greifst du mal nicht eines Tages wieder komplett auf die Kippen zurück, wenn du so oft in Asien bist.
    Aber ansonsten steht dir wohl ein sehr interessantes Leben bevor.
    Genieße es so lange du noch jung bist :klatsch::thumbsup:

    Ich trinke auf gute Freunde

  • Coole Story, ich bin gespannt, wie es weitergeht. :klasse:
    Allerdings würde ich (so lange es für Ausländer kein Gefängnis geben kann) Geräte schmuggeln, zwei Minifits und Pods und Liquid im Koffer - die sehen aus, wie billige USB Sticks und würden in der Laptop Tasche gut unterkommen können...

    Das würde ich vielleicht auf Privat/Urlaubsreisen machen, aber nicht bei Dienstreisen.
    Da könnte es auch Ärger im Job geben, das wäre mir zu riskant...


    @Ivan der Schreckliche
    Alles Gute weiterhin, liest sich gut bislang! :)

  • Das reicht tatsächlich zum Leben:

    Wäre mir persönlich viel zu viel :thumbsup: Mir genügt seit Monaten die Emili mit meinem Allday American Blend von La Tabaccheria. Ich hab genau 1 Liquidflasche, ich mag es aufgeräumt.
    Ansonsten schöne Geschichte, Danke! Gibt es keine Nikotinkaugummis in Jakarta? Als Raucher fand ich die ziemlich nutzlos, als Dampfer finde ich die gut und hilfreich. Geraucht hätt ich glaub nimmer, aber was riskiert auf einer Dienstreise auch nicht. Viel Freude bei Deinem tollen Job weiterhin, ich habe früher viele Jahre Klavier gespielt :)

    Rauchfrei seit 1.3.2018

    Einmal editiert, zuletzt von VBDampferin ()

  • Ich finde es toll, dass Du Dich auf wenige hochwertige Produkte beschränken willst. So handhabe ich es nicht nur mit meinen Dampfen (ich habe mittlerweile nur noch zwei relativ Hochwertige), sondern auch mit allen anderen Bereichen meines Lebens. Ich besitze wenig, meine gesamte Garderobe passt z.B. in einen Koffer. Aber das was ich besitze hat die höchste Qualität die ich finden und mir leisten konnte. Da ist es viel leichter in seinem Leben Ordnung zu halten, es spart mittelfristig Geld und ist unheimlich entspannend.

  • @Der dunkle Knilch Deine Einstellung finde ich toll und versuche sie auch immer mehr zu leben. In allen Bereichen des Konsums. Sozusagen als politischer Minimalist, oder so. :thumbsup:


    Das mit dem Rauchen beschränkte sich auch nur auf Indonesien. Ich war dort jetzt das erste mal unterwegs und wusste auch nicht, was auf mich zukommt. Deshalb lieber Vorsicht als Nachsicht, hatte ich mir gedacht. Im Endeffekt sind die Menschen dort am Flughafen aber recht entspannt und haben auch keine großen Gepäckdurchsuchungen oder so was veranstaltet. Es wäre also wohl kein Problem gewesen eine Dampfe mit zu bringen. Das schlimmste was passieren könnte, wäre wohl auch nur die Beschlagnahme der Hardware und Liquids und sonst keine großen Probleme. Aber wenn ich dann dort in einem Land unterwegs bin, in dem kein Mensch dampft, fühlt man sich dort auch nicht wohl damit. Also in der Öffentlichkeit dampfen würde ich eh nicht.
    Vielleicht nehme ich das nächste mal eine myblu oder so mit, welche ich dann auf dem Hotelzimmer benutzen kann.
    Aber ich werde auch nicht sooft in Jakarta sein. Mehr in China oder auch Frankreich.
    Ganz auf das Rauchen zu verzichten war aber auch keine echte Möglichkeit für mich. Ich hatte es nicht einmal in Erwägung gezogen, es überhaupt zu versuchen. Die Sucht ist ja nicht nur das Nikotin, sondern auch die Beschäftigung mit dem Gerät (ob nun Ziggi oder Dampfe), etwas in der Hand zu haben. Etwas woran man sich festhalten kann. Nicht zu vergessen die Gewohnheiten dabei. Und auch der Throathit, das Gefühl im Hals. Dieses Kratzen ist wohl meine Hauptsucht mit der ganzen Sache. Deswegen ist das Dampfen ja so toll. Es ist möglich das alles weiterhin zu haben, nur ohne die super giftigen Inhaltsstoffe der Zigarette.


    @MariaM, @VBDampferin Im Grunde würde mir sogar nur eine Dampfe und ein Liquid reichen. Der kleine Kayfun und das La Tabaccaria No1. Die andere Mentholdampfe habe ich nur dabei, falls ich mal krank werde und ich stehe dazu auch wirklich auf frische Liquids. Allerdings normalerweise eher coolada und nicht Menthol.
    Aber so ist es durchaus noch spartanischer, und das war ja auch Ziel der Übung. Wobei, jetzt wo ich weiß, dass es geht, werde ich das nächste mal ebend auch mehr mitnehmen. Ich denke da an meinen kay5 Klon auf der Tesla Invader 3. Für ein paar fruchtige Sachen. Dafür lasse ich dann aber wahrscheinlich den Siren v2 daheim, man muss es ja nicht gleich übertreiben...


    Warum eigentlich immer nur Klone, wenn ich doch geschrieben habe, dass ich mich auf Hochwertige Hardware beschränken möchte, fragt ihr euch vielleicht? Nun die Idee mit den Hochwertigen Sachen ist noch sehr jung und ging einher mit dem Ende der großen HWV Zeit. Die Klone habe ich einfach schon länger im Besitz. Außerdem könnte ich so einen Verlust auf den Reisen besser verkraften (Stichwort Indonesische Gesetzeslage, und man weiß ja nie, was kommt)


    Aber ich muss gestehen ich habe erst heute einen Serpent SMM adoptiert. Das ist aber eine andere Geschichte, da dieser der einzige VD ist, der alle Anforderungen erfüllt, um ein bereits bestehendes Setup zu vervollständigen. Mehr dazu (auch Fotos) dann ein anderes mal.


    BTW: ich höre im Moment Musik, wärend ich diese Zeilen schreibe. Denn die Musik ist ein großes Hobby von mir. (was ein Wunder bei dem Beruf ;-)) ) Und zwar: Michael Jackson Thriller, das Album. Einer der größten Popkünstler aller Zeiten und ich habe tolle Kindheitserinnerungen an seine Musik. Ich stehe eh total auf die Musik der 80er und Michael Jackson hat auch super Beats in seiner Musik. Ich fahre voll auf seine funkigen Bässe und Gitarren ab und auf den Drive seiner Musik. Der Moment, wenn der Synthy Bass einsetzt in P.Y.T., bei 00:14. :tanz: Das ist für mich noch echte "schwarze" Musik, in dem Sinne, dass sie mich nicht still sitzen lassen kann.
    Aber ich mag nur seine ersten 3 Soloalben. Off the Wall, Thriller und Bad.


    Ein paar Reisenotizen:
    Der Flug von Amsterdam nach Shanghei war mein erster Langstreckenflug. Über 11 std. und es war überhaupt kein Problem auf dem Flug nicht zu dampfen. Ich musste auch nicht auf die Toilette zum stealthen oder so. Als Raucher wäre mir das sehr viel schwerer gefallen, vor allem, da ich im Flugzeug auch nicht schlafen konnte. Cool.


    Als guter deutscher Handwerker trinkt man natürlich gerne sein wohlverdientes Feierabendbier am Abend. Und auch in Asien gibt es durchaus Bier im Supermarkt zu kaufen. Aber in China hat das Bier im Schnitt gerade mal 2,5Prozent alc, was dann auch eher bescheidene Befriedigung verschafft.
    Aber immer noch besser als Indonesien: Als muslimisches Land trinken die Indonesier selber gar keinen Alkohol und es gibt auch wenig zu kaufen. Im Supermarkt gibt es nur eine Auswahl von etwa 5 Bieren. Sonst nichts, kein Wein oder Hochprozentiges. Und eine Flasche Bier kostet um die 35.000 Rupies (oder wie das heißt). Das entspricht etwa 2,20€. Eine Schachtel Marlboro kostet etwa 20.000. (etwa 1,25€) Das ist mal teuer. Wenn ich bedenke, wieviel Bier ich in DE für den Preis einer Schachtel Markenzigaretten bekomme... :grosseaugen:


    Ich schicke den Beitrag jetzt mal so ab. Ist ja schon Lange genug.


    Grüße aus der Nähe von Ningbo,


    Ivan

  • Es lohnt sich in China mehr Geld für Alkohol auszugeben. Als ich damals von der Mongolei eingereist bin, wollte ich in Erenhot mit ein paar Leuten feiern, und wir haben einfach den billigsten Fusel mit den meisten Prozent gekauft. Der war ungenießbar und hat gestunken wie die Pest. Als ich dann Zuhause an klassischem Spiritus gerochen habe, wusste ich, was ich da gekauft hatte. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Der dunkle Knilch ()

  • Aller Anfang hat auch mal klein angefangen, oder so.


    Neben dem aktuellem Geschehen, möchte ich hier auch ein bisschen meine Dampferkarriere festhalten, in der Hoffnung, dass mein Geschreibsel hier zur Unterhaltung der Mitmatrosen beitragen kann, eventuellen Einsteigern einen Weg zeigen kann, wie es mir damals mit dem Umstieg erging und auch mir selber einen schönen Rückblick bereithält.


    Wie im Einstiegspost schon beschrieben, war der Auslöser mit dem Rauchen aufzuhören bei mir ein anstehender Umzug. In der neuen Wohnung sollte ich weder einen Balkon, noch sonst eine angemessene Möglichkeit mehr haben Rauchen zu gehen. Und in der Wohnung wollte ich auch gar nicht erst damit anfangen.
    Ein paar Monate vorher hatte schon ein Arbeitskollege/Freund von mir mit dem Dampfen angefangen und so das Rauchen aufgeben können. Großartig interessiert hatte mich das aber erstmal noch nicht und ich hätte nie mit dem Gedanke gespielt zum Nichtraucher zu werden. Um ehrlich zu sein dachte ich immer, ich bleibe mein Leben lang Raucher und fand das auch OK so. Ich bin ja noch recht jung und hatte auch keinen bestimmten gesundheitlich bedingten Grund, nicht mehr zu Rauchen.
    Bis ich dann im Frühjahr 2017 beschlossen hatte unzuziehen. Also bin ich eines schönen Tages mit meinem Kollegen nach Würzburg in einen Dampferladen gefahren, um mich mal zu informieren und zu schauen, ob das was für mich sein könnte.
    Im Shop drinnen, wurde ich erstmal von einem recht unfreundlichen Verkäufer (typisch Fränkisch hald) "beraten". Zu allererst habe ich ein wegwerf Driptip in die Hand gedrückt bekommen und wurde auf die Testbar losgelassen. Das war im April/Mai 2017, also noch vor dem Stichtag des inkrafttretens der entscheidenden Gesetzesänderungen durch die TPD2. Dementsprechend war die Testbar bestückt mit allerlei Standardliquids, welche in 10ml Flaschen zu je 5€ angeboten wurden. Erdbeer, Menthol, Melone, Tabak usw. (Wobei sich deren Liquidangebot bis heute nicht großartig geändert hat.) Allesamt in vorbefüllten Aio-artigen Geräten.


    Als der Verkäufer dann endlich mal etwas Zeit für mich hatte, ging das ganze Prozedere erst richtig los. MtL oder DtL? War die Frage, ich wusste da noch nicht was da überhaupt der Unterschied ist. Hilfesuchend blickte ich zu meinem Kumpel, der meinte: "Nimm lieber DtL, das ist viel geiler und so". Er dampfte zu der Zeit sehr gerne seinen SmoK TFV8 (glaube ich) und seinen Crown 2. Für ihn hatte DtL voll funktioniert und er fuhr voll auf dicke Wolken ab. Auch der Verkäufer bestärkte ihn damit "für so einen jungen Kerl wie dich ist DtL genau das richtige". Nungut, die haben da ja auch Erfahrung mit, dachte ich mir. Ich ließ mir also ein paar Geräte zeigen und war irgendwie total überfordert. Woher sollte ich denn wissen, welches das richtige für mich ist? Ich zeigte auf die Testbar und fragte "was ist denn mit sowas? das würde mir optisch (und auch vom Preis her) ganz gut gefallen". "Das ist aber ein MtL Gerät" meinte der Verkäufer und winkte ab. Auch mein Kumpel sagte "kaufst du billig, kaufst du zweimal" (lol, sag das mal den Leuten im HwV Thread). Nungut, so biss ich dann in den sauren (80€ teuren) Apfel und kaufte das Vaporesso Tarot Nano Kit. Fest verbauter 2500mahp Akku mit fertigcoil Verdampfer. Das gefiel mir optisch am bessten. Meinem Kumpel gefiel das übrigens auch, der hat sich dort auch gleich eins mitgenommen. Der war Damals schon voll HwV infiziert.
    An Liquids hatte ich mich für eines mit Kaffegeschmack und 6mg und eines namens Angelique, oder so, mit Salatgurken, Melonengeschmack entschieden. Dieses allerdings nur mit 3mg Nic, da mein Kollege meinte "Nimm lieber weniger Nikotin, das schmeckt viel besser". OK, gesagt, getan.


    Nach gefühlten Stunden dann endlich geschafft, das war schon anstrengend und ich konnte es kaum erwarten, mir wieder eine Kippe anzumachen, sobald wir den Laden verlassen hatten.


    Die Tage danach:
    Also das Dampfen hat schon spaß gemacht und auch gut gescmeckt, aber von der Zigarette weg bin ich damit nicht gekommen. Aber ist ja auch nicht schlimm: ich wollte ja auch nicht aufhören, sondern nur etwas finden, das ich in der Wohnung benutzen kann. Ich habe mich dennoch immer wieder dabei erwischt, wie ich mich ans offene Fenster gestellt habe und eine Zigarette geraucht habe.
    Irgendwann hat mich dann doch die Neugier gepackt und ich habe mal ein bisschen in Youtube und in diverse Internetforen (!) reingeschaut und angefangen etwas eigenes Wissen über die E-Zigarette zu sammeln. Jetzt wollte ich doch nochmal ein bisschen mehr probieren und hatte den Entschluss gefasst, mir auch noch einen MtL Verdampfer zu bestellen. Nach vielem abwiegen und Vergleichen, ist meine Wahl dann auf den Joytech Cubis Pro gefallen. Soll gut schmecken, hat eine Topairflow und ist günstig. Dazu dann noch 2-3 Liquids mit Tabackgeschmack (von Zaso) und 16mg Nikotin.
    Als er dann angekommen war, erstmal den 1,5ohm MtL Coil eingebaut und so ein Tabakliquid drauf. Losgedampft und, was soll ich sagen, das hat dann plötzlich geklappt. Ich konnte mit der Kombination meine Schmacht nach Kippen erfolgreich befriedigen. Und seit diesem Tag hatte ich dann erstmal für lange Zeit keine Zigaretten mehr geraucht. Und ich wurde Nichtraucher. Eigentlich ganz ungeplant. Und auch ohne es zu forcieren.


    Dazu sei gesagt, diese Tabakliquids haben absolut nicht gut geschmeckt, aber das war auch egal. Die Kippen hatten ja auch nicht "gut" geschmeckt. Es erfüllte einfach seinen Zweck und hat mir den nötigen Kick im Hals gegeben, bei gerade einmal 12 Watt.


    Der Kollege konnte das Ding mit soviel Nikotin drin gar nicht Dampfen, dafür konnte ich damals nicht mit der krassen Dampfmenge aus seinen Geräten umgehen. Aber ihn hat es natürlich gefreut, dass ich nun auch Dampfer war und wir haben seit dem die ganze Zeit über das dampfen gefachsimpelt.


    So war das... :winke: