Frage zum Selbstwickeln

  • Habe einen Crown 4 mit 2 Batterien us18650VTC4, wie ich weiß kann ich den bis 30 A dampfen?

    Darauf werde ich den Bonza V1.5 schrauben. Jetzt bin ich unsicher, weil ich nicht will das der Akku in meiner Hand platzt.

    Habe ein Set mit 0,3 bis 0,8 Ohm Widerständen. Würde gerne zwei Coils verwenden (Velocity?), also zwei Coils mit jeweils 0,3 Ohm, das ergibt dann 0,15 Ohm?

    Mit wie viel Watt darf ich dann höchstens Dampfen und wie rechne ich mir das vorher aus ?, sehe ja die Volt vorm befeuern nicht. I = P \ U

    Was passiert wenn die 30 A überschritten werden ? Regelt dann mein Mod ab?

    :bawling:

  • Wie Deine Spule gewickelt ist interessiert einen geregelten Akkuträger nicht im geringsten.


    Lies mal die Diskussion ab diesem Beitrag von mir, da haben wir das gerade vor ein paar Tagen durchgekaut im Hinblick auf Akkusicherheit und Funktionsweise geregelter Mods.


    Anfängerfragen - Bitte alle Fragen, die ihr habt hier posten. Hilfe wird garantiert.


    Das Fazit ist: Widerstand der Spule ist egal, es ist nur interessant wieviel Watt Du eingestellt hast. Der VTC4 kann einiges ab, wenn die Akkus intakt und frisch sind.

    Einmal editiert, zuletzt von Paracelsus ()

  • Du schreibst leider nichts dazu, welche Art Mod du verwendest:

    Einen geregelten oder einen mechanischen?


    Der Crown 4 ist ja nur der Verdampfer... Der Bonza 1.5 ist auch ein Verdampfer, aber ein Dripper.


    Wichtig ist in jedem Fall: Wenn du einen Mod hast der mehr als einen Akku hat, mußt du die Akkus miteinander verheiraten.

    D.h.: 2 fabrikneue Akkus gleicher Art, gleiches Modell, gleiche Bezeichnung werden gemeinsam voll aufgeladen (sehr empfehlenswert: Externes Akkuladegerät, die Lademöglichkeit über USB- Anschluß im geregelten AT sollte nur eine absolute Notlösung sein, da recht unsicher).

    Nach dem Laden werden diese beiden Akkus möglichst gekennzeichnet (z.B. mit Filzstift, "AT- Name, Akku 1/1 und Akku 2/2" z.B.), und diese beiden Akkus werden dann nur noch gemeinsam in diesem AT verwendet.


    Also von diesem Zeitpunkt an auf keinen Fall einen dieser Akkus getrennt vom anderen verwenden in einem anderen Mod, z.B.

    Die müssen gemeinsam geladen und wieder entladen werden, sonst kann´s irgendwann Probleme geben mit unterschiedlichen Ladeständen.


    Sorry, Paracelsus war schneller...

    Einmal editiert, zuletzt von Hasi ()

  • Habe mir das Kit gekauft, in der Anleitung steht Crown 4 mod drinnen, denke schon dass es ein geregelter ist.

    Die Batterien habe ich nie von einander getrennt und immer extern aufgeladen, dass mit dem beschriften sollte ich noch machen :D


    Danke schonmal für die schnellen Antworten, bin gerade dabei den Post von Paracelsus durchzulesen

  • Ahaaa, jetzt wird die Sache klarer- hab gegoogelt, wußte nicht daß es auch einen Crown 4 Mod gibt- ich kannte nur den Crown 4 Verdampfer.


    Ja, das ist ein geregelter Mod, deswegen sollte es mit deinen angegebenen Akkus problemlos funktionieren.

  • Danke schonmal für die schnellen Antworten, bin gerade dabei den Post von Paracelsus durchzulesen

    Nicht mein Post ist der wirklich relevante, sondern auch die weiteren Aussagen der Mitdiskutierer die sich dann in den folgenden circa 10 Beiträgen ergeben haben.

  • @Hasi habe die von dir beschriebene Thematik schon recht häufig gelesen.

    Mal so erst gemeinte Frage: ist das wirklich noch wichtig bei modernen Geräten?

    Eigentlich sollten die alle eine Steuerelektronik haben welche den Akkuträger abschaltet sobald einer der beiden Akkus kritisch entladen wird.

    Ist in jedem Laptop Akku und in jedem E-Bike Akku ja nichts anderes. Eine Zelle kann bei Minimalspannung rumhängen während die anderen noch 60 % haben.

    Die Steuereinheit erkennt die Spannung einer jeden Zelle und schaltet ab sobald eine Zelle kritisch entladen ist - auch wenn die Gesamtspannung noch ausreicht für den Betrieb.


    Sprich: wenn sich deine Akkus nicht gleich stark entladen ist es nur nervig weil du früher ans Ladegerät musst (die Spannung der Reihenschaltung bricht stärker ein).

    Aber "Gefährlich" wird da nichts mehr. Das Verheiraten mag praxistauglich sinnvoll sein aber irgendwie wird mir das Thema etwas zu hoch gehängt.

    Die Zellen altern eh unterschiedlich und werden von jedem von uns wahrscheinlich viel früher aussortiert als bei anderen Geräten (z.B. Laptopakku nach 3-5 Jahren).


    Ganz anderes Thema bei allem was mechanisch ist und ohne Steuerelektronik kommt!!

  • blaze


    Soweit ich Informiert bin, kann Nur die Dani-Box den Akkus zustand und den Innenwiderstand ständig kontrollieren.


    Alle anderen Modernen und günstigen nicht, obwohl es immer bessere Chipsätze gibt..


    Eine Unbalancierte Entladung ist mir auch nicht vorgekommen aber, die Boxen schalten ab einer gewissen Spannung ab.

  • Die Spannung ist aber ja erstmal das kritische und die wird eben überwacht - und dann für die Ladeanzeige genutzt (z.b. bei meinem Vaporesso so).


    Ich schmeiße mal mit etwas Rechnerei um mich - pauschalisiere dabei natürlich etwas:

    unsere Akkus haben geladen 3,7 Volt und können maximal 30 Ampere liefern (danach fängst an zu brennen).

    Der Verdampfer fordert 100 Watt am Kopf an. Widerstand ist dabei egal wie Paracelsus schon sagte weil sich die 100 Watt auf den Kopf beziehen also "nach" dem Widerstand kommen.


    100 Watt / (3,7 + 3,7 V) = 13,5 Ampere <-- cool da ist noch Luft

    200 Watt / (3,7 + 3,7 V) = 27 Ampere <-- passt


    Ok soweit so sicher - dann entladen wir doch unsere Akkus mal:

    100 Watt / (2.8 V + 2,8 V) = 17,8 A <-- wird schon weniger

    200 Watt / (2.8 V + 2,8 V) = 35,7 A <-- unnndddd uns ist die Hand weggesprengt worden


    Bei 200 Watt sollte der Akkuträger also bitte die Reißleine ziehen sobald einer der Akkus 2,8 Volt hat.

    Oder als Regel: dampfe nicht mit Leeren Akkus auf sau viel Watt.


    Alles wie gesagt total pauschalisiert und ohne Bezug auf das genaue Gerät und die Akkus auch nur ein grober Richtwert.

    Aber ich denke es wird ganz gut klar das selbst ein leerer Akku der für 30 oder 35 Ampere max. Leistung ausgelegt ist recht sicher zu benutzten ist.

  • blaze

    Im Prinzip richtig, nur ich möchte mich bei Akkus die ich so nah am Gesicht hab bzw so nah am Körper trage nicht auf eine kleine Schaltung im AT aus China verlassen müssen. Und man liest auch bei ebikes immer mal wieder davon das es gebrannt hat...

    Und man darf auch nicht vergessen: wenn ein Akkupack gebaut wird, zB für einen Laptop oder sowas, dann ist da eine separate Überwachungselektronik dran. Mit Temperatursensoren und was weiss ich. Das haben wir alles in der Regel nicht, wir nutzen die Zellen einzeln, was vom Hersteller gar nicht so vorgesehen ist.


    Verheiraten macht da schon Sinn denke ich.

  • @Atlantis keine Frage. Ich hab auch Elektronikverluste und den Strom den der Akkuträger selber braucht (z.B. Display) ausgeklammert.

    Es soll dem TE wirklich nur den Rechnenweg aufzeigen. Je früher die Box abschaltet desto "sicherer" ist die Nummer.


    Btw. stelle übrigens gerade fest das in meinem Akuträger nur 20 A Akkus sind :D

    Das Teil "könnte" aber bis 220 Watt hoch - selbst bei voll geladenen Akkus wäre es fatal diese Leistung zu feuern.

    (220 Watt + 20 % Leistungsverlust + 5 Watt für den Akku Träger) / (3,7 V + 3,7 V) = 36,4 Ampere...


    Ich nuckel aber jetzt noch nen Zug an meinem Nautilus mit 11 Watt :doublethumbsup:


    @Paracelsus versteh ich. Geh aber mal davon aus das auch die Sicherungselektronik deiner Zahnbürste und deines Rasierers aus China kommt.

  • blaze Ich sehe Deinen Punkt, aber es ist kein sehr guter Vergleich. Andere Akkuchemien (jedenfalls mein Rasierer) und weitaus weniger Kapazität.